XI. Gener. 38. Friedrich XI., 1487-1490.
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briefe vom Montage nach S. Katharinae 1491 wird er als verstorben er- XI - Ge '
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wähnt. Vielleicht ist er der bei Aschaffenburg gebliebene Wangen-bein], dessen die Gleichensteinschen Stammtafeln erwähnen, und welchensie irrthümlich Hans nennen. Mit ihm erlosch Ritter Jacobs Manns-stamm.
Dagegen blühte der Stamm Wangenheim durch die Söhne vonHans, Friedrichs IX. Sohn, fort, von denen der älteste Bernhard,der Stammvater aller jetzt noch lebenden Freiherren von Wangenheimdes Stammes Wangenheim wurde, während der jüngere Hans denVater anscheinend nicht gar lange überlebt hat, und nur einige Male inden Urkunden Erwähnung findet. Wir lassen daher die Nachrichten überihn hier zunächst folgen, um dann länger bei Bernhard zu verweilen.
39. Hans, der Sohn von Hans zu Tungeda 1480—1483.
Er wird als Bernhards Bruder sowohl in der Urkunde vom Mitt-woch nach Kath. Petri (22. Februar) als in derjenigen vom Dienstag vorViti (15. Juni) 1480 genannt (Beg. 303 u. 304 der II. Sammlung).
Im Lehnbriefe vom Freitage nach Johannis 1483 für seinen BruderBernhard von Wangenheim wegen halb Hayna wird seiner nichtmehr gedacht, und sein Bruder Bernhard allein genannt, wir könnenihn also bereits vorher für jung verstorben ansehen.
40. Bernhard, Hansens Sohn, 1477—1519.
Bei der Bestellung des Leibgedings für Magdalena Hans des Ael-tern, Bitter Clausens Bruders, zweiter Gemahlin am Freitage CorporisChristi 1477 begegnen wir Bernhard zuerst, indem er mit seinem Vet-ter Bitter Claus seine Einwilligung zu dieser Leibgedingsbestellung gibt(Reg. 298 der I. Sammlung).
Sein und seines Bruders Hans väterliches Erbe bestand zunächst indem Dorfe Tungeda und der dortigen Kenmate (wie das Schloss auf demUntergute zu Tungeda auch später noch genannt wird) und in der Hälftevon Hayna. Dasselbe aber war mit der Leibzucht für ihre StiefmutterDorothea, welche der Vater in zweiter Ehe aus Franken sich geholt,nicht unerheblich belastet. Die darüber entstandenen Irrungen führtenschon 1477 zu Schriftenwechsel, an welchem sich Lutz v. Rottenhanm Rentweinsdorf und Heinz Truchfefs zu Langheim als Freundeder Witwe, sowie Hans von Schaumburg und Michel TruchfefsziiHafsfurt betheiligten , und wurden dieselben im Wege der Güte durchCompromiss auf den Schiedsspruch Herzogs Wilhelm zwischen Bern-hard von Wangenheim für seinen Bruder Hans, und Bitter LuczTon Rotenhan und Heinz Truchfefs von Langheim als Vertreterder Mutter, auf einem Tage zu Weimar am Mittwoch nach Cath. Petri
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