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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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II. Buch. Erster Abschnitt.

x Ge- künde vom 1. September 1479 und der Fuldaschen Belehnung von 1484(Reg. 235 und 244 der I. Sammlung) schliessen, Vormund für die Kinder.

Seine Witwe Margaretha lehte 1494 im Witwenstande, wie ausder Urkunde d. dato Eisenach Donnerstag nach Bartholomei hervorgehtwodurch ihr auf ihr Ansuchen Andreas von Herda und Chriftian vonGleichen als Geschlechtsvormünder beigeordnet werden (Reg. 336 derII. Sammlung).

Ob Friedrich neben den beiden Söhnen auch Töchter hinterlassenwissen wir nicht, möglicher Weise war aber die Anna von Wangen-heim aus Winterstein, welche nach Königs Sachs. Adels-Historie III,p. 957 die Gemahlin Melchiors von Schlotheim zu Almenhausenwar, welcher 1537 lebte, und deren Tochter Sibilla wieder Friedrichden Jüngern heirathete, seine Tochter, wenn sie nicht eine zweite Toch-ter Balthasars war, der ja auch auf Winterstein sass.

37. Georg II. , der sechste und jüngste Sohn Hans des Aeltern, 14481483.

Auch er wird 1448 in den väterlichen Urkunden zuerst genannt, un-ter den Söhnen, welchen mit dem Vater im Jahre 1459 das SchlossWaidenburg in Amtmanns Weise übergeben wird, ist er nicht mit ge-nannt, und schliessen wir daraus, dass er bereits andere Pflichten über-nommen hatte, und damals schon in die Brandenburgschen Dienste ge-treten war, in welchen wir ihn später als Marschall des Markgrafen Al-brecht Achilles finden.

Durch die väterliche Erbtheilung von 1469 war ihm als Erbgut zu-gewiesen: Sonneborn mit Gerichten, Rechten und aller Herrlichkeit, 2Erfurter Malter Getreide aus der Sonneborner Korn-Gülde, der halbe Vor-der-Hayn, die Gerechtigkeit am Hinter-Hayn, das Holz am Hörselsberg,von Meibom aufwärts bis auf die Spitze des Bergs, das Holz am Kram-berg und der Aftenberg, beides mit den Aeckern und allem Zubehör, auchdie Hälfte des Melborner Fischwassers, auch sollen Balthasar und Frie-drich, ihm wie Herrn Hans und Lutzens Kindern etwa nöthiges Bau-holz aus den Wintersteiner Forsten abgeben.

Bei der Feststellung des Leibgedings für seines Bruders LutzenWittwe, Frau Anna, scheint er zunächst als Vormund deren Söhne ver-treten zu haben (Reg. 290 der IL Sammlung), vielleicht aber wird erauch nur genannt, weil er von seinen Brüdern gerade allein anwesend war.

Georg scheint viel Geld gebraucht zu haben, schon 1471 am Diens-tag nach Martini sehen wir ihn bei dem Herzoglichen Münzmeister zuGotha Heinrich Marterstecken 30 Mark löthiges Silber gegen Yi\>Rheinische Gulden Jahreszinsen aufnehmen, und auf die Sonneborner Ke-venuen anweisen (Reg. 228 der I. Sammlung). Diese Schuld wurde erst1531 von Friedrich und Lutz von Wangenheim, als Vormünder des