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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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X. Genr. 32. Balthasar (14481492).

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der Stammvater des I. und II. Viertels, der letztere durch seine beiden x - G °-

ncration.

Söhne Friedrich und Apel Stammvater des III. und des IV. Viertelsdes Wintersteiner Stammes wurde.

32. Balthasar (1448-1492).

Der älteste von Hans des Aeltern Söhnen wird uns zum ersten Male1451 in dem unglücklichen Bruderkrige des Churfürsten Friedrich unddes Herzogs Wilhelm als selbstständig handelnd genannt, wo er mitApel von Ebeleben und Christoph von Muchelde nach tapfererFertheidigung des Schlosses Dorn bürg in die Gefangenschaft des Her-zogs Wilhelm gerieth (Begeste 206 der ersten Sammlung).

Er scheint sowohl in kriegerischen als in. friedlichen Geschäften seinLeben lang sich tüchtig herumgetummelt zu haben, und etwas unruhigerXatur gewesen zu sein, und wird darum auch ohne Zweifel seinen An-theil an der Boineburger Fehde und den daran sich knüpfenden fernemHändeln genommen haben, da wenn 1456 dabei auch nur seine BrüderLutz und Apel genannt werden, doch ausdrücklich deren Brüder, ohnesie zu nennen, mit erwähnt werden. So finden wir ihn auch bei der Hen-nebergschen Uebertragung des Schlosses Waidenburg in Amtmanns Weisean seinen Vater 1459 : mit genannt (Reg. 211 der ersten Sammlung), wiebei der Verpfändung von Sonneborn für 20 Schock Groschen Leibrenteim Jahre 1462 (Beg. 215 der I. Sammlung) und für 4 Gulden Jahres-ßenten 1467 (Beg. 200 der I. Sammlung!.

Durch Hans des Aeltern letzwillige Disposition vom Sonnabend nachMariae Empfängniss 1469 (Beg. 225 der I. Sammlung) erhielt Balthasarzu seinem väterlichen Erbtheil das obere Schloss Winterstein, dazu dieHälfte des Dorfs und Gerichts Winterstein mit zugehörigen Aeckern,Wiesen, Weihern und Gehölze, jedoch mit Ausschluss der Fischerei inden Waldwassern und der Hörsei, ferner die Hälfte von Grossen- undWolfs-Behringen mit allen dazu gehörigen Wüstungen, von Beichen-bach, Kelberfeld, Kaienberg, Sondra und Fischbach und vonder Mühle zu Meibom, auch die Hälfte des Fischwassers bei Meibom,sodann zwei Vorwerke mit 14 Hufen Landes und das Backhaus zu Brü-heini, 6 Hufen Landes im Sonneborner Felde und das Backhaus zu Oe-sterbehringen.

Balthasar scheint sich neben seinen Brüdern, von denen Georgzunächst zum Vormund für Lutzens nachgelassene Kinder bestellt ge-wesen zu sein scheint, wegen seiner auswärtigen Dienste dieses Amtesaber nicht warten konnte, jener Vormundschaft auch angenommen zu ha-ben, sowie er sich seiner Gerichts-Unterthanen annahm und auch als de-ren Vormund auftrat.

1475 beschwert sich der Bath zu Erfurt bei seinem Bruder Bitter