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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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II. Buch. Erster Abschnitt.

ncmtioB"Hans, und bittet diesen um Intercession, weil Balthasar einen ErfurterBürger Hans Meyfert gebüsst und mit Arrest bekümmert hat (Reg. 294der II. Sammlung) und im folgenden Jahre am Sonnabend Mathei 1476nimmt Balthasar die landesherrliche Intercession des Herzogs Wilhelmin Anspruch, weil die Stadt Erfurt, ihm als Vormund der Bernt Al-heitschen Kinder Bechtshülfe verweigert hatte, als er eine vor dem Land-gerichte zu Thamsbrück gegen Hans Spitznas, den Voigt des Gra-fen Sigismund zn Gleichen, ausgeklagte Forderung seiner Prlegbefoh-lenen durch Execution in das Spitznasische Gut Ringhofen hatte reali-siren wollen (Reg. 297 der II. Sammlung). Das Schreiben ist von ihmselbst aufgesetzt und unterschriebenPaltefsar von Wangenheym."

1478 hatte er sowohl mit dem Pfarrer zu St. Georg in Eise nachals mit den Vicarien der dortigen Stiftskirche Streitigkeiten, in Folge de-ren er, den Hofmeier oder Meier des Pfarrers Stichling, den dieser zuSonneborn auf seinem, seiner Behauptung nach freien Hofe hielt, insGefängniss gesetzt, und der Frau desselben, welche in Kindesnöthen lag,irgend Beistand zu leisten verboten haben sollte; worauf er sowohl, alsseine Unterthanen in Sonneborn und Behringen in Bann gethan war.Zufolge eines Schiedsspruchs des Herzogs Wilhelm vom Montage nachLätare 1478 musste Balthasar den Hofmeier seiner Haft entlassen, dieGeistlichkeit aber ihren Bannspruch zurücknehmen (Reg. 299 der II. Samm-lung). Der Streit selbst, welcher aus einer Forderung des Pfarrers gegenHans von Byfa entstanden war, sollte rechtlich ausgemacht werden;wahrscheinlich dazu war vor dem geistlichen Gericht zu Erfurt ein Ter-min auf Montag nach Trinitatis angesetzt, um dessen Verlegung Baltha-sar mittelst Schreibens vom Sonnabend in der Pfingstwoche bat (Reg. 300der II. Sammlung).

1479 Dienstag nach Lucie erliess er ein Fürschreiben für seinen Un-terthanen Hans Kuthe zu Grofsenbehringen an den Abt Ludwigzu Hersfeld wegen Räumung der Güter des Hans von Byfa, welchedem Kuthe (wohl die heutige Familie Kott) der diese Güter erkaufthatte, jetzt aufgegeben war (Reg. 302 der IL Sammlung).

Inmittelst finden wir ihn gemeinschaftlich mit seinem Bruder RitterHans am Dienstag nach Mariae Verkündigung 1476 eine Verschreibungder Gemeinde Wolfsbehringen über 3'/2 Gulden Rente und 50 GuldenCapital für das Kartheuser Kloster zu Eisenach bestätigen (Reg. 231der ersten Sammlung) und müssen daraus schliessen, dass die Brüder inder Vertheilung der väterlichen Güter nach des Vaters Bestimmung eineAenderung getroffen, oder dass Hans hier als Vormund für seines BrudersFriedrich Söhne handelt, was wahrscheinlicher ist.

1479 am St. Aegidien-Tage bestätigt er eine Schuld-Verschreibung derGemeinde Sonneborn über 72 Gnlden gegen 6 Gulden Zins an die Bür-