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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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II. Buch. Erster Abschnitt.

x - G "- Leibgedings (Reg. 283 der II. Sammlung, und müssen wir ihn daher umdiese Zeit doch schon als einen volljährigen Mann erachten.

1470 finden wir ihn bei der Belehnung des Apel Werner zu Hoch-heim, wie bereits bei Bitter Claus erwähnt (Reg. 226 der I. Samm-lung) und in gleicher Weise 1472 bei dem Westhausener Patronatstreit(Reg. 292 der IL Sammlung).

1479 soll er mit seinem Vetter Claus nach Schannat die Fulda-sche Belehnung wegen Haina empfangen haben (Reg. 232 der erstenSammlung), was aber gewiss ein Schannatscher Irrthum ist, denn 1477bei Bestellung des Leibgedings für seines Vetters Hans zweite GemahlinMagdalena (Reg. 298 der II. Sammlung) geschieht nicht seines, sondernseines Sohns Bernhard Consenses Erwähnung, und aus der Urkunde vomMittwoch nach Cath. Petri (22. Pebruar) 1480, wodurch der Streit zwi-schen seinem Sohne Bernhard und dessen Stiefmutter Dorothea überderen Leibgeding entschieden wurde (Reg. 303 der II. Sammlung), gehthervor, dass er gewiss schon 1477 gestorben war. Aus dieser letztenUrkunde lernen wir auch, dass Hans zwei Mal verheirathet gewesen, auswelchen Geschlechtern seine Frauen gewesen, wissen wir nicht, aber dieBestellung zweier Fränkischer Edelleute des Ritters Lucz vonRotenhanund des Heincz Truchfefs von Langheim als Vormünder seinerWittweDorothea lässt darauf schliessen, dass diese seine zweite Frau aus Fran-ken war, und wahrscheinlich einem dieser beiden Geschlechter angehörte.

Ilseseine vorhin erwähnte, an Christian Koydel verheirathetc Schwester,scheint vor 1462 verstorben zu sein, da Christian Koydel mittelstKaufbriefs vom Tage Gerhardi (14. Septbr.) 1462 Farnrode an BurggrafHartmann von Kirchberg verkaufte und dabei des Leibgedings sei-ner Ehefrau oder einer Einwilligung derselben keine Erwähnung geschieht.Uebrigens war Christian Koydel oderKeudel auch Pfandinhaber vonTreffurt.

Apels IV. Tochter Katharina,welche 1442 als Hermanns von Greufsen Ehefrau genannt wird, istoben bei ihrem Vater bereits erwähnt.

b. Stamm Winterstein.

Die zehnte Generation nach Ludwig I. von Wangenheim wirdim Stamme Winterstein durch die sechs Söhne Hans des Aeltern re-präsentirt, welche der Vater Hans in der Urkunde vom Freitage nachJacobi 1448 zuerst alle namentlich aufführt, 1451 am Dienstag vor Mat-thiae wieder bei einer Verschreibung an das Liebfrauen-Stil't zu Eisenachzuzieht, von welchen zwei (der vor seinem Vater verstorbene) Lutz undFriedrich den Stamm fortsetzten und ersterer durch seinen Sohn Hans