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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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X. Gener. Hans IL, Kitter Jacobs Sohn (14281487).

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Meine frühern irrthümlichen Annahmen über die Genealogie des Wan- x - öe -

neration.

genheim-Wangenheim'schen Stammes in dieser und der folgenden Ge-neration müssen nach Masgabe der Aufklärung, welche die neu aufgefun-denen Urkunden geben, mehrfach berichtigt werden.

Um das Jahr 1455 oder 1456 (Das Datum der Urkunde fehlt im Co-pialbuche, die voraufgehende Urkunde ist aber von 1455, die nachfolgendevon 1456 datirt) war Hans von Wangenheim wegen einer Fordrungseiner Gemahlin, wahrscheinlich eine Dotalfordrung, mit Ritter Friedrichyon Witzleben in Streit gerathen, und war in den Besitz des Witzle-benschen Dorfs Willerstedt gerichtlich eingewiesen, da beide Theileüber die Höhe der Fordrung noch streitig waren und den Herzog Wil-helm um schiedsrichterliche Entscheidung gebeten hatten, wurde von die-sem erkannt, dass Bitter Friedrich von Witzleben in zwei Terminen500 Gulden an Hans von Wangenheim zahlen, dieser aber nach em-pfangener Zahlung das Dorf Willerstedt wieder herausgeben solle (Reg.284 der IL Sammlung).

1463 am 21. Januar gab diese seine Gemahlin Margaretha und ihrSohn erster Ehe Hans von Erfa ihrem Gemahl Hans einen Brief, wo-nach sie und ihr Sohn Hans von Erffa ihn, oder wem er die Forde-rung rechtlich überweisen möchte, für den rechtmässigen Inhaber einerForderung von 110 Mark Silbers an den Zinsen zu Nägelstedt erkennen(Reg. 287 der IL Sammlung).

Dass Hans mit den übrigen Herren von Wangenheim-Wangen-heim'schen Stammes 1470 an Apel Werner in Hoehheim einenLehnbrief unter Vorbehalt des gleichen Belehnungs-Rechts der Winterstei-ner Vettern ertheilte, haben wir früher bereits erwähnt, ebenso wie denStreit über das Patronat zu Wefthausen.

In dieser Zeit nun hatte er auch von Hermann Schaf den von die-sem pfandweise besessenen Steinhof zu Brühe im für 150 Mark Silberserkauft, und dahin seinen Wohnsitz verlegt, als er sich 1477 zum zweitenMale vermählte. Bei dieser zweiten Verheirathung war Hans offenbarschon ein bejahrter Mann, und die Braut Magdalena wahrscheinlich einjunges Fräulein, denn durch das verschriebene ausserordentlich grosse Leib-geding sollte anscheinend der Unterschied der Jahre ausgeglichen werden.Er verschrieb ihr mit lehnsherrlichem u. agnatischem Consens, seinen gesamm-ten Antheil an Wangen heim mit 10 Hufen Land, 16 Acker Wiesen undallem Znbehör, seinen Theil am See und an der Mühle, fünfzehn Unter-tanen mit ihren Zinsen, und 36 Heger Malter Hafer sammt 92 GroschenErbzinsen von diesen Unterthanen und andern Zinspflichtigen, auch 16 Hüh-ner und 10 Gänse, ferner den Steinhof zu Brüheim mit dem Vorwerkeund dazu gehörenden drei besetzten und drei wüsten Höfen, einen Baum-garten und Weidenfleck, und noch drei besetzten Höfen zu Brüheim,

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