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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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X. Gener. 29. Claus (1428, Ritter 14391487).

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Gütern, um sich seiner Auslagen und Kosten wegen daran zu erholen, x - Go '

neratien.

überwies (Reg. 312 und 313 der II. Sammlung).

Noch 1484 in profesto fancti Petri Kaih. erliess der Rath zu Er-furt ein Fürschreiben an Herrn Claus für den Bürger Hans Meyffertaus Erfurt, welchen Hans Backftul der Schäfer zu Wiegleben vordem Gerichte zu Hayna bekümmert hatte, und bat um Relaxation desArrestes, wonach also Wiegleben damals ganz zu der Herrschaft Wan-genheim gezogen gewesen zu sein scheint (Kach einer Mittheilung desHr. v. Mülver stedt aus dem Provinzial-Archive zu Magdeburg).

Ritter Claus scheint nach allem vorhin Erzählten in seinem hohenAlter noch in grosse Dürftigkeit gerathen zu sein, und wenn in dem aufAbleben des Churfürsten Ernst denen v. Wangenheim dieses Stammsertheilten erneuerten Lehnbrief des Churfürsten Friedrich und HerzogsJohann,seines Bruders de dato Gotha Donnerstag nach Leonhardi (6.Uovbr.) 1487 neben Claus, dem Vater, auch dessen Sohn Friedrichals Mitbelehnter ungewöhnlicher Weise aufgeführt wird, so geschah diesvielleicht eben darum, um diesem seinen damals auf Kriegs Abentheuerabwesenden Sohne, welcher ein väterliches Erbe kaum zu erwarten hatte,und deshalb bei seinem Aufenthalt in der Fremde leicht seine Lehnspflichthätte versäumen können, unter allen Umständen seine agnatischen Rechtezu bewahren (Reg. 319 der IL Sammlung).

Wahrscheinlich hat er diese Belehnung nicht lange überlebt, und seinBruder Hans blieb in Gemässheit des Uebereinkommens vom Jahre 1485zunächst im Besitze und der Kutzniessung seiner Güter, aber auch dieserfolgte ihm bald nach, wie wir gleich sehen werden.

Hang n., Bitter Jacobs Sohn (14281487).

Derselbe tritt wenig selbstständig handelnd auf, scheint erst in Hayna,dann auf dem von Hermann Schaf acquirirten Steinhof in Brüheimgesessen zu haben, und war zwei Mal jedoch anscheinend kinderlos, je-denfalls wenigstens ohne männliche Kachkommenschaft verheirathet, zuerstum 1455 mit Margaretha, anscheinend Friedrichs von WitzlebenSchwester, welche eine verwittwete von Erfa war, und aus ihrer er-sten Ehe einen Sohn Hans von Erfa besass, dann aber 1477 in zweiterEhe mit einer Magdalena, welche wahrscheinlich entweder der FamilieHopfgarten oder Herda angehörte und ihn überlebte. Die urkundli-chen Kachrichten, welche wir von ihm haben, sind, insoweit dieselbenbei seinem Bruder Claus nicht schon erwähnt wurden, folgende:

Die Streitigkeiten, in welche sein Oheim Apel IV. im Jahre 1435mit Heinrich von Wintzingerode verwickelt war, scheinen durchdie Erbschaft dieses seines Oheims auch mit auf ihn vererbt zu sein, und

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