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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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X. Gener. 29. Claus (1428, Ritter 14391487).

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Als Herzog Wilhelm im Jahre 1462 dem Landgrafen Ludwig 1 von x - a "

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Hefsen in der durch den Streit zwischen Dietrich von Isenburg undAdolph von Nafsau um den erzbischöflichen Stuhl zu Mainz ausge-brochenen Fehde zu Hülfe zog, sammelte Ritter Claus von Wangen-heim im Auftrage des Herzogs ein Geschwader von 100 Pferden, mitwelchem er dem Herzog nach Hessen folgte, und an der Belagerung derMainzischen Veste Schöneberg auf dem Reinhardts-Walde Theil nahm(Reg. 214 der ersten Sammlung).

1463 am Freitag nach Sebastian (20. Januar) siegelte Ritter Clausfür seine Schwägerin Margaretha, seines Bruders Hans Gemahlin, undderen Sohn erster Ehe Hans von Erfa einen Willebrief über 110 Marklöthigen Silbers aus den Zinsen des Dorfs Nägelstedt (Reg. 287 derIL Sammlung).

1465 am heiligen Pfingst-Abend erwirkte sich Claus die HerzoglicheErlaubniss für eine Anleihe von 150 Rheinischen Gulden, welche er beidem Lieb-Frauen-Stifte zu Eisenach aufgenommen hatte, und mit 8 proCent verzinsen musste, das ihm verpfändete Dorf Wiegleben zur Sicher-heit zu setzen (Reg. 288 der IL Sammlung).

Einige Tage darauf finden wir" ihn am Montage nach Corporis-Christimit Hans von Harstall, Hans von Kreuzburg und Johann Gold-acker als erwählte Schiedsrichter in einem Streite des Klosters Rein-hardsbrunn mit Graf Siegmund von Gleichen (Reg. 218 der erstenSammlung, vergleiche auch Mencken Script. I, p. 572).

1470 Donnerstag Cath. Petri (22. Februar) ertheilte Ritter Claus mitseinem Bruder Hans und Hans dem Jüngern, ihrem Vetter (FriedrichsIX. Sohn), dem Apel Werner, Claus seinem Sohne und ihren Leibes-Lehns-Erben, einen Lehnbrief über den früher von Hermann Knoblauchbesessenen Siedelhof zu Hochheim und die Mühle daselbst, nebst Zube-hörungen, und Ländereien, welche früher die Snoczen besessen, welcheBesitzuugnn sämmtlich von beiden Stämmen Wangenheim zu Lehn gin-gen (Reg. 226 der I. Sammlung).

Zwischen beiden Stämmen waren auch Irrungen über das Patronatder Pfarre zu Westhausen entstanden, welches anscheinend Ritter Hansvom Wintersteiner Stamme, Hans des Aeltern Sohn, für sich in Anspruchgenommen hatte. Dieser Streit wurde am 24. Februar 1472 zu Weimardahin entschieden, dass es in Ansehung dieses Pfarrlehns nach Inhalt desvon Herrn Claus producirten Burgfriedens von 1389 gehalten werdensolle, dass also Ritter Claus, welcher jetzt ohne Zweifel der Senior desWangenheimschen Geschlechts war, die Pfarre zu Westhausen ohneWiderspruch der übrigen Familienglieder zu verleihen hatte (Reg. 292 derII. Sammlung).

1472 Donnerstag naoh Jacobi nahm Ritter Claus wiederum 50 Rhei-