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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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IX. Gener. Hans I. 1411-1470.

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nen Söhnen Ritter Hans, Balthasar, Friedrich und Georg wiede- IX - G «-

, neration.

rum bei einem Waltershauser Bürger Heinrich Rospach eine Anleihevon 50 Rheinischen Gulden für welche 4 Gulden jährliche Zinsen aufSonneborn angewiesen werden (Reg. 220 der I. Sammlung), und amDonnerstage vor Egidii (1. September) desselben Jahrs verschreibt Hansfür sich und seine eheliche Wirthin Anna (welche also damals noch lebte)dem Bürger Heinrich Martersteken zu Gotha 11 Rheinische GuldenZinsen auf Sonneborn für ein Darlehn von 132 Rheinischen Guldenalso 8'/3 pro Cent, welches erst 1524 von seinen Urenkeln Erasmus undFriedrich von Wangenheim wieder, zurückbezahlt wurde (Reg. 222dar I. Sammlung).

Da wir der Gemahlin Hans des Aeltern nicht weiter begegnen, sieauch in seiner letztwilligen Verfügung nicht weiter erwähnt wird, so müs-sen wir zwischen 1467 und 1469 ihren Tod als eingetreten ansehen. Obübrigens Hans ein oder zwei Mal vermählt gewesen, könnte durch diein der Mitte des 17. Jahrhunderts gemalte Ahnen-Tafel Hans Ludewigsvon Wangenheim zweifelhaft werden, welche unter den 8 Ahnen desväterlichen Grossvaters das Fuchsische Wappen in zweiter Stelle nebendas Wangenheimsche setzt, w r as voraussetzen würde, dass Hans eine zweiteGemahlin Namens Anna aus dem Geschlechte der Fuchse in Frankengehabt hätte, welche die Mutter der Jüngern Söhne, namentlich Frie-drichs und Georgs gewesen wäre, aber auch Lutz und Hans müsstenSöhne der zweiten Gemahlin gewesen sein, weil sonst Lutzens und Frie-drichs Söhne bei der Erbschaft ihres Oheims Balthasar, den wir fürden Sohn der Anna von Kranichborn annehmen müssen, nicht gleich-massig mit ihrem Oheim Ritter Hans an Balthasars Erbschaft Theilhätten nehmen können.

Wahrscheinlich beruht aber die Annahme in der Ahnentafel von HansLudwig auch auf einem andern Grunde, und stellt das Wappen derMutter der v. Bibra vor. Anna von Kranichborn bleibt Hans desAeltern einzige Gemahlin, mit welcher er in mehr als 46jähriger Eheglückliche Tage erlebte.

Hans der Aeltere war inmittelst in seinem vorgerückten Alter auchdurch körperliche Schwachheit mehr und mehr heimgesucht, und scheintwie eben gesagt, nun auch bald nach der Zeit der letztangeführten Ur-kunde seine Lebensgefährtin durch den Tod verloren zu haben. Das Al-les wird ihn bewogen haben am Sonnabend nach Mariae Empfängniss (8.Decbr.) 1469, eine letzwillige Verfügung zu errichten, durch welche er,wie er sich ausdrücktaus väterlicher Treue und Liebe, die ich, als wohlbillig ist, zu meinen Kindern trage, und in Betracht der Unvcrmöglich-keit und Blödigkeit meines Leibes, weshalb ich meiner Habe und Güternicht so gut, als es nöthig wäre, mehr vorstehen kann, aber auch um