Druckschrift 
Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
Entstehung
Seite
310
Einzelbild herunterladen
 

310

II. Buch. Erster Abschnitt.

ix. Ge- von Hermann und Hans von Heilingen 200 Gulden, wofür Herr

neration.

Claus von Wangenheim und Herr Georg von Hopfgarten, beideKitter, und Hans von Erffa als Bürgen eintreten (Reg. 199 der I.Sammlung).

Hans von Utenrode besass noch ein Burglehn aus 6V2 Hufe Lan-des und 4 Acker Wiesen bestehend, welches Hans von Wangenheimjetzt am S. Lucastage (18. October) 1447 gegen einen Hof und ebenso-viel Land und Wiesen in Brüheim eintauschte (Heg. 200 der I. Samm-lung), wodurch sein Besitz in Wangenheim umsomehr consolidirt wurde,als, wie wir oben bereits gesehen, er in demselben Jahre schon von sei-nem Vetter Friedrich Wangenheimschen Stammes dessen Antheil ander Lehnherrlichkeit über 6'/2 Hufe und 2 Siedelhöfe zu Hochheim und4 3 /4 Hufe Archfeldsche Lehne zu Wangenheim eingetauscht hatte (Reg.201 der I, Sammlung), und nun (da er auch den Antheil des Wangen-heim-Wangenheim'schen Stammes an dieser Lehnherrlichkeit, welchenHans von Wangenheim Wangenheimschen Stammes daran besass, be-reits 1442 eingetauscht hatte) die Lehnherrlichkeit nur noch mit RitterClaus theilte, welchem sie zu '/6 zustand.

1448 am Freitage nach S. Jacobstage (den 25. Juli) gemehmigte erfür sich und seine sämmtlichen hier benannten Söhne Balthasar, Lotze,Apel, Hans, Friedrich und Jorge, dass Dietrich Archfeldt 50Acker Holz am Steinwege auf dem Haynich dem Augustiner-Kloster zuLangensalza zu beliebiger Benutzung verpfändete und übergab, behieltsich und seinen Söhnen und Nachkommen aber das Recht vor, diese Hol-zung gegen Erlegung von 80 Rheinischen Gulden von den Augustinernwieder einzulösen, was auch von seinen Söhnen geschehen ist (Reg. 202der I. Sammlung).

1448 am Montage nach Pfingsten consentirte Hans der Aeltere inein Zinsvermächtniss von 10 Gulden aus Sonneborn, welches der De-chant Bitterich Lange zu Gotha dem Dominikaner-Kloster zu Eise-nach aussetzte (Reins Schul-Prögramm: das Dominikaner-Kloster zu Ei-senach 1851 p. 25).

1451 am Dienstage Abend vor Matthiae (also 23. Februar) vergleichter und seine sämmtlichen Söhne sich mit dem Capitel der Stifts-Kirchezu Eisenach, wegen 3 Mark Silbers jährlicher Rente aus Grossenbeh-ringen und Oesterbe bringen, welche 12 Jahr rückständig gebliebenwar, und werden die rückständigen 36 Mark Silbers auf 180 SchockLandes Währung gesetzt, diese aber gleichzeitig mit dem ursprünglichenCapitale von 30 Mark Silbers dadurch abgetragen, dass eine jährlicheAbgabe von 30 Erfurter Malter, halb Rocken halb Gerste, aus Sonne-born und 108 Schock verschiedener Renten aus Sonneborn und West-hausen dem Capitel auf 3 Jahre überwiesen werden, das Getreide aber