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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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IX. Gener. Hans I. 1411-1470.

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1436 am Donnerstage nach Jacobi ausgestellten Urkunde, aus welcher Ix 0e

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hervorgeht, dass das Schloss Scharffenberg mit allen Dörfern und Zu-behörung, namentlich auch mit den Gehölzen, der Schlossberg und dieEichleite genannt, an Hans von Wangenheim und seine rechtenLeibes-Lehns-Erben verkauft war, und von den Kaufgeldern 1200Gulden durch Abtretung seines mit Anna v. Kranichborn erheirathetenLehns an der Burg Weifsensee und der dazu gehörigen Korngültenund Geldzinsen zu Wundersleben und andern Dörfern der WeifsenfeerPflege von Hans von Wangenheim berichtigt, die übrigen 1800 Gul-den aber baar bezahlt, und zur Abtragung der oben angeführten Fordrungdes Hermann Goldacker von 4000 Gulden und Wiedereinlösung derversetzten Voigtei und Zinsen zu Salza verwendet waren. Die jungenHerzöge erklärten dabei ausdrücklich, dass sie die Lehn über Scharffen-berg dem Hans von Wangenheim und seinen Leibes-Lehns-Erben inaller Maasse bekennen und verleihen wollten, wie ihres Vetters LandgrafFriedrichs darüber gegebenen Briefe es auswiesen (Beg. 273 der ILSammlung).

Während dasjenige, was sich auf die mit der Burg Scharffenbergacquirirten Besitzungen bezieht, an einer andern Stelle, in dem Abschnitteüber die Besitzungen des Wangen heim'sehen Geschlechts, seine wei-tere Erwähnung findet, ist hier noch zu bemerken, dass wenn Hans vonWangenheim am Sonnabend den 28. Septbr. 1437 von Lncz von Varn-rode alles dasjenige, was dieser bisher zu Sättelstedt besessen hatte,für 544 Gulden erkaufte (Reg. 190 der I. Sammlung), Lucz von Varn-rode, welcher nach Beins Ermittlungen ein Schwestersohn des Hein-rich von Laucha war, diese Besitzungen nicht als Zubehör des Schlos-ses Scharffenberg, sondern selbstständig von Farnrode aus besessenhat. Sättelstedt scheint deshalb erst bei dem im Jahre 1444 erfolgtenUebergange des Besitzes des Scharffenbergs auf die von EschwegeWangenheimscher Seits mit diesem vereinigt, und so zu der nachhe-rigen Utterodtschen Herrschaft Scharffenberg oder den Gerichten Thalund Schwarzhausen gekommen zu sein.

Die Verkaufsangelegenheit scheint aber auch noch zu weitern Ver-handlungen zwischen Lucz von Varnrode und unserm Hans geführt zuhaben, zu welchen wir in dem landgräflichen Handelsbuche pro 1438 einenTermin zwischen beiden auf Freitag nach Katharine zu Weimar anbe-raumt sehen (Beg. 275 der IL Sammlung). Wie angeführt überliess Hansschon 1444 die Herrschaft Scharffenberg käuflich wieder an Beinhardv. Eschwege (Reg. 280 der IL Sammlung).

Im Jahie 1437 hat Hans verschiedene Händel mit der Stadt Erfurtgehabt, worüber sich, nach den gütigen Mittheilungen des Hr. v. Mülver-stedt, im Provinzial-Archive zu Magdeburg einige Andeutung in einem

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