IX. Gener. Hans I. 1411-1470.
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hauses die dynastische Stellung' der Familie ganz in den Hintergrund treten ^ x r tj ^ e "lassen musste.
So erwarb er denn namentlich auch die früher der Utterodt'schenFamilie eingethanen Wangenheimer Güter zurück, und leistete Berldvon Utinrode mittelst der Urkunde vom Mittwoch nach Trinitatis 1434Verzicht auf alle Zinsen aus Westhausen, welche er und seine Vorel-tern aus irgend einem Eechts-Titel bis dahin besessen hatten, und bekenntdieselben dem edeln und gestrengen Junker Hans v. Wangenheim mitwohlbedachtem Muthe recht und redlich verkauft zu haben (Reg. 185 derI. Sammlung). In gleicher Weise kaufte er von Dietrich Tenstedeund Dietrich Smogel zu Thamsbrück diejenigen 3 Hufen zu Son-neborn mit allem Zubehöre und den Gehölzen am Kramberge, am Hay-nich oder wo sie sonst belegen zurück, welche Erwin Marschalk undnach ihm Conrad Rost von denen von Wangenheim zu Lehn gehabthatten, und quitiren die Verkäufer am Sonntage nach Allerheiligen (1.Novbr.) 1435 über den Empfang der nicht benannten Kaufsumme (Reg.187 der I. Sammlung).
So bemittelt Hans der Aeltere nach dem Anfalle der Erbschaft sei-nes Vetters Georg und der Vereinigung sämmtlicher Besitzungen desWintersteiner Stammes in seiner Hand nun auch sein musste, so zeigtdoch die Urkunde vom Dienstage nach Walpurgis 1435 (Reg. 186 der I.Sammlung), dass er zu seinen verschiedenen Acquisitionen auch seinenund seiner Vettern vom Wangenheim'schen Stamme Credit in Anspruchnehmen musste, und sehen wir ihn hier bei Hermann Goltacker eineAnleihe von 200 Rheinischen Gulden zu dem damals noch üblichen Zins-fusse von 10 pro Cent machen, wobei sich uns die Bemerkung aufdrängt,dass der Darleiher Hermann Goltacker nach den Urkunden aus dieserPeriode der Thüringenschen Geschichte ein reicher Geldmann gewesen zusein scheint, welcher noch in demselben Jahre am Montage nach Katha-rinae (27. Novbr.) beispielsweise dem Landgrafen Friedrich dem Jün-gern 4000 gute Rheinische Gulden auf Gebesee und Salza im Vereinemit Hermann von H'eilingen und Ernst von Wintzingerode vor-strecken konnte, wobei unser Hans von Wange nbeim auch mit alsBürge für den Landgrafen eintrat (Reg. 270 der IL Sammlung). Bei demunter Landgraf Bai thasar begonnenen und unter seinem schwachen SohneFriedrich fortgesetzten traurigen Finanzsysteme der fortwährenden Ver-pfandungen der landgräfiichen Besitzungen und deren steten Wandern ausder Hand eines Pfandinhabers in die eines andern (ein Finanzsystem, wel-ches sich freilich nicht auf Thüringen beschränkte, sondern welches wirdamals und noch längere Zeit hindurch in ganz Norddeutschland herrschendsehen) mussten einzelne gute Rechner sich aus der steten Geldnoth derTerritorialherren eine lucrative Quelle eigner Bereicherung machen, und
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