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IX. Gener. Hans I. 1411-1470.
Diesem Versprechen kam Friedrich, wie wir eben gesehen haben, IX - Ge -nach, und Landgraf Friedrich bestätigte das Leibgeding seinerseits, wiesein Vetter Markgraf Wilhelm als Lehnherr über das Schloss Wangen-heim schon vorher gethan hatte.
Nachdem Ritter Friedrich VIII. inmittelst mit Hinterlassung einesSohns Georg gestorben war, ertheilte Landgraf Friedrich der Jüngere1425 am Dienstage nach Francisci (3. October) unserm Hans und seinemVetter Georg einen neuen Lehnbrief über die Wintersteiner Güter(Regeste 169 der I. Sammlung).
1426 am Mittwoch nach Reminiscere bestätigt Hans eine Schuld-verschreibung des Curd Eger über 150 Rheinische Gulden, wofür der-selbe dem Darleiher Hans Schnerappe zu Creuzburg sein und seinesBruders Berit Vorwerk zu Brüheim, welches von Hans von Wan-genheim zu Lehn rührte, als Unterpfand setzt (Reg. 170 der erstenSammlung).
Wegen eines andern Hofs zu Brüheim beurkundet Hans in dem-selben Jahre 1426 am Donnerstage in der heiligen Osterwoche einen Ver-gleich zwischen dem Stifte zu Eisenach und dem Besitzer HeinrichEckersleben wegen rückständiger Fruchtzinsen (Reg. 237 dieser Samm-lung).
Am 30. November 1426 verbürgte sich Hans von Wangenheimmit für Graf Heinrich von Schwarzburg bei Verpfändung des Schlos-ses Rudolstadt (Reg. 261 der IL Sammlung).
1427 Donnerstag nach Cantate erscheint er als Zeuge, als LandgrafFriedrich der Jüngere einen Vergleich zwischen dem Kreuz-Kloster zuGotha und Friedrich Gicze wegen einer Holzabgabe aus dem Taten-berge vermittelt (Reg. 173 der ersten Sammlung), und am 25. Juli des-selben Jahrs bestätigen er und sein Vetter Georg eine Schuld-Verschrei-bimg der Gemeinde Sonneborn für die Klosterjungfrauen Else Marga-retha und Trina Stören im Nicolai-Kloster zu Eisenach über 20 Rhei-nische Gulden Hauptgeld und 2 Gulden jährlichen Zins (Reg. 174 der er-sten Sammlung) und scheint damit eine Schuld von Hansens Mutter, wel-cher die Sonneborner Einkünfte zum Leibgedinge vermacht gewesen wa-ren, getroffen zu werden, welche erst der Urenkel derselben HanfensEnkel Friedrich im Jahre 1521 an das Nicolai-Kloster abgetragen hat.
1429 am Sonntage Bonifacii (5. Juni! borgte die Gemeinde Sonne-born für ihre Junker Hans und Georg v. Wangenheim beiden Au-gustinern zu Gotha 100 Gulden, welche auf Michaelis desselben Jahrszurückgezahlt werden sollen (Reg. 177 der I. Sammlung) und am Don-nerstage nach Dionysii (9. October) liehen beide Vettern wieder 300 Rhei-nische Gulden vom Augustiner-Kloster zu Gotha wofür sie ihre Sonne-