IX. Gener. Hans I. 1411—1470.
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beiderseitigen Lehnherrn und Landesfürsten Schritte gethan, und Chur- IX - Ge -
o - -r» neration.
Mainzischer beits der Amtmann zu Rusteberg Ernst von Uslar, Sei-tens der Mark- und Landgrafen aber der Marschalk Alb recht von Har-rafs als Theidingsleute bestellt wurden (Reg. 165 der I. und Reg. 250der II. Sammlung). Auch die Geschichte der Familie von Hansteingibt über diese Fehde keine Nachricht.
1421 am Mittwoch vor Palm-Sonntag hatte Frau Katharina undHans ihr Sohn von der ehrsamen Frau Zinne Schreiber zu Eisenach100 gute ganze vollwichtige .Rheinische Gulden angeliehen und verschrie-ben nun dafür mit lehnherrlichem Consens des Abts zu Fulda 10 Guldenjährlichen Zins wiederkäuflich aus den Jahres-Einkünften des halben DorfsSonneborn, welches zum Leibgedinge der Frau Katharina gehörte(ßeg. 166 der I. Sammlung). Vielleicht war diese Summe nöthig gewor-den zur Bestreitung der Hochzeits-Kosten für Hans, denn um diese Zeitmnss Hans sich mit seiner Hausfrau Frau Anna, deren Familien-Namennicht genannt wird, welche wir aber als eine v. Kranichborn kennenlernen, vermählt haben, für welche er, im Einverständnisse mit seinemOheim Ritter Friedrich, seinen vierten Theil am Schlosse Wangen-heim, wie er ihn von seinem Vater ererbt hatte, den vierten Theil desWangenheimer Sees, und seinen Theil an den Dörfern Wangenheim,Hochheim und Westhausen zum Leibgeding und Witthum bestimmte,wie wir aus dem lehnsherrlichen Bestätigungsbriefe ersehen, welcher vomMarkgrafen Wilhelm sub dato Zeitz den Freitag nach Misericordia 1421ertheilt wurde (Reg. 167 der I. Sammlung), während aus dem gleichenBestätigungsbriefe des Landgrafen Friedrich des Jüngern, vom Montagnach Petri und Pauli 1421 zu Gotha ertheilt, hervorgeht, dass auch dervierte Theil von Oester- und Wolffsbehringen und das Dorf Rei-chenbach dem Leibgedinge der Frau Anna hinzugefügt wurde, welcherdieserhalb ihre Schwäger Chriftian und Christian von Witzlebenund Berld von der Affeburg zu Vormündern bestellt waren (Reg. 254der IL Sammlung).
Diese der Frau Anna gegebenen Vormünder führen uns nun auchauf die richtige Spur, welchem Geschlechte sie entsprungen. Nach einerdem Dresdener Staats-Archive entnommenen Regeste (vide v. Hagke Ur-kundliche Nachrichten über die Städte, Dörfer und Güter des Kreises Weis-sensee) wurden 1411 Margaretha die Gemahlin Christian des Ael-tern von Witzleben, Kune, die Gemahlin Berlds von der Affeburg,und Anna Töchter des verstorbenen Albrechts von Kranichborn nach Ab-sterben ihres Bruders Ehrhard mit ihres Vaters Gütern zu Wunders-leben, Weifsenfee und Ottenhausen beliehen, und kann es wohl umso weniger einem Zweifel unterliegen, dass diese Anna die nachherigeGemahlin unsers Hans von Wangenheim war, als sowohl der Chri-