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II. Buch. Erster Abschnitt.
ix. G«- we8en se j n; un( j i s t kein Grund vorhanden die Richtigkeit dieser Angabein Zweifel zu ziehen (Reg. 194 der I. Sammlung).
Von den Töchtern Friedrich des Aeltern, wenn er deren, wie eswahrscheinlich, welche erzeugt, ist uns bis jetzt etwas Gewisses nichtbekannt geworden, und können wir nur vermuthen, dass solche vorhan-den gewesen, und in die Geschlechter von Ebeleben, Wiczleben,Greufsen oder Hopfgarten verheirathet gewesen sind, deren verwandt-schaftliche Beziehung in dieser Generation uns oft, ohne nähere Angabedes Grundes der Verwandtschaft begegnen.
Wir glauben darum auch nicht fehl zu greifen, wenn wir die FrauAnna, welche ihr Eheherr Ritter Friedrich von Hopfgarten mit ei-nem Burgsitz zu Thamsbrück und mit dem Dorfe Blankenberg be-leibdingt, und welcher am 21. September 1416 zu Weimar die gestren-gen Jacob und Friczsche von Wangenheim zu Vormündern bestelltwerden, für die Schwester dieser ihrer Vormünder halten (Reg. 228 derII. Sammlung).
Wir wenden uns nun zum Wintersteiner Stamme dieser Generation,und zunächst zu Luczens Sohn
27. Hans I. 1411-1470.
dem ersten dieses Namens im Wangenheim'schen Geschlecht und zu-gleich dem nächsten gemeinschaftlichen Stammvater aller jetzt lebendenGlieder des Wintersteiner Stammes.
Wenn nach einer Mittheilung des Geh.-Rath v. Weber zu DresdenHans von Wangenheim 1386 am 4. Novbr. eine Urkunde gesiegelthaben soll, und Erzbischof Johann von Mainz am Sonnabend vor Re-miniscere 1404 zuEltvill den Anton vonBibra und bald darauf auchJohanfen von Wangenheim zu Helfern gegen die Landgrafen vonThüringen angenommen haben soll (Horns Leben Friedrich des Streitbaren p. 468), so kann in beiden Fällen nicht unser Hans, LuczensVIII. Sohn, gemeint sein, da derselbe 1386 sicher noch nicht geboren,und 1404 jedenfalls noch ein kleiner Knabe war. Wir glauben aber auchbeide Daten gar nicht auf ein Mitglied der Familie Wangenheim be-ziehen zu dürfen, sondern finden dieselben nur auf die v. Wenkheim inFranken passend, deren Namen, oft Wengheim oder auch Wangheimgeschrieben, leicht zu Verwechselung mit dem Thüringenschen GeschlechtWangenheim, welches ja auch oft Wangheim oder Wangeheim ge-schrieben wurde, führen konnte und um so mehr geführt hat, als dieHund von Wenkheim auch landgräfliche Vasallen in deren FränkischenLanden waren, später aber auch den Altenstein erwarben, dort viel-fach mit Wangenheims verschwägert waren, und im Anfange des vori-gen Jahrhunderts erloschen sind.