VIII. Gener. 23. Friedrich VIII. 1365—1425.
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Gulden an Georg von Heilingsberg versetzt (Reg. 233 der II. Samm- J™^ Getang)-
Am Sonntage vor Mathiae (24. Februar) desselben Jahrs zeugt erbei der Beleihung Dietrichs von Witzleben und Heinrichs von Hau-sen mit einigen Lehnstücken in Grofsenhain (Reg 234 der II. Samm-lung). Freitag nach Simonis u. Judae 1417 zu Eisenach verbürgt ersich bei Verpfändung der Sachsenburg für 550 Mark Silbers an Hein-rich, Albrecht und Hermann von Greufsen, welche dieses Schlossvon Hans Dietrich und Ulrich von Tenstedt eingelöst haben, denendasselbe wahrscheinlich für die Kaufgelder von Oftermunra, welche frü-her dem Landgrafen, wie wir gesehen haben, vorgeliehen waren, zuPfand gegeben gewesen (lieg. 235 der II. Sammlung).
Am Schlüsse des Jahres Sonntag vor Thomae (21. Dcbr.) 1417 be-zeugte er zu Weimar den Lehnbrief über Schönewerda für Dietrich?on Witzleben und dessen Sohn Friedrich (Heg. 238 der II. Samm-lung).
Montag nach Weihnachten 1417 zeugt er zu Gotha, als LandgrafFriedrich der Jüngere dem Capitel zu Gotha 200 Rheinische Guldenverschreibt (Regeste 163 der ersten Sammlung, da das Jahr von Weih-nachten an gerechnet wurde, so gehört dieselbe Urkunde, welche Weih-nachten 1418 datirt ist, ins Jahr 1417).
Während des ganzen folgenden Jahres 1418 finden wir ihn beständigin der Umgebung des Landgrafen Friedrich des Jüngern und an allenöffentlichen Akten und Regierungshandlungen desselben unter seinen Ha-ften theilnehmend. Im Anfange des Jahrs und bis gegen Ostern war daslandgräfliche Hoflager zu Weimar. Vierzehn Tage nach Ostern findenwir dasselbe nach Dresden verlegt; zu Trinitatis verweilte der Landgrafmit seinem Hofstaat in Grofsenhain, Dienstag nach Bonifacii (5. Juni)war er aber schon wieder zu Weimar, am 15. Juli zu Tenneberg,Donnerstag vor Jacobi, also am 21. Juli in Gotha, am 26. Juli zu Weis-sensee, am 27. Juli und 8. August auf der Sachsenburg, am 15. Au-gust wieder in Weimar, im September zu Gotha, während des Octo-bers und Novembers wieder zu Weimar und kurz vor dem Weihnachts-feste wieder zu Gotha, am Tage Stephani (26. Dcbr.) aber zu Weimar;von allen diesen Orten finden wir zahlreiche Urkunden in diesem Jahreausgestellt, welche in Reg. 239 der IL Sammlung kurz zusammenge-stellt sind.
Ausserdem finden wir Friedrich VIII. in diesem Jahre 1418 am25. November auch noch einmal in seinen eignen Privat-Angelegenheitenerwähnt, indem der Voigt der Lausitz Hans vonPolenz ihm und demalten Hofmeister des Landgrafen Friedrich des Jüngern, Thilo vonSeebach, welche sich beide für eine Polenzsche Schuld von 250 Mark