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II. Buch. Erster Abschnitt.
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"•&«■ hannistage (24. Juni) mit Graf Friedrich von Beichlingen, Dietrichvon Witzleben und Thilo von Seebach als Bürgen für 640 Gulden,welche Landgraf Friedrich der Jüngere den Brüdern Ernst und Jo-hann von Uslar schuldig geworden ist.
1415 am 2. Februar erscheint er unter den Bürgen, welche dieLandgrafen und die Stadt Leipzig dem Erfurter Vicedom Johann voiAllenblum wegen 216 löthige Mark Silbers auf Lichtmess 1416 rück-zahlbar, bestellen (Horns Leben Friedrich des Streitbaren p. 259), undam Dienstage nach Johannis desselben Jahrs finden wir ihn in Sonneborn,wo er genehmigt, dass der dortige Pfarrer Johann Mecze eine Pfarr-hufe in Eberstedter Feldmark dem Heinrich von Frymar zu Sonne-born für 40 Gulden überlässt, welche zu einer ewigen Bente von 4 Gul-den beim Stadt-Bath zu Gotha belegt werden sollen (Beg. 222 der II.Sammlung).
Dienstag nach Mariae Himmelfahrt 1415 bürgen beide Vettern Frie-drich VIII. und Hans mit Andern für den Landgrafen Friedrich denJüngern, welcher dem Helwig von Buckufs, dessen Ehefrau Grethe,und ihnen zur getreuen Hand Heinrich von Boineburg, genannt Hö-llenstein und dessen Sohn Hermann 1000 Bheinische Gulden schuldigist (Beg. 223 der IL Sammlung).
Gleichermassen befindet Friedrich VIII. dieses Mal mit Helwigvon Buckufs sich unter den Bürgen des Landgrafen, als dieser demFriczfche von Herda mit seinen Söhnen Wilhelm, Heinrich undFriczfche das Schloss Brandenburg von ISeuem für 1200 Gulden ver-schreibt am Sonntage Andreae (30. Novbr.) 1415 (Beg. 224 der IL Samm-lung).
Auch das Jahr 1416 fängt mit einer solchen Bürgschaft de dato Ten-neberg am Freitag nach Valentini (14. Februar) an, wo Landgraf Frie-drich der Jüngere den Gebrüdern Berit und Beynhard Keudel 400Bheinische Gulden für Sold, Waffen, Pferde und Zehrung, als sie in sei-nem Dienst zu Eschwege derer von Hanftein Gefangene waren, ver-schreibt (Beg. 225 der IL Sammlung).
Donnerstag nach Katharinae (25. Novbr.) 1416 zeugt er als der Land-graf das Leibgeding bestätigt, welches Helwig von Bugckufs seinerEhefrau an der Hälfte des Schlosses Brandenburg bestätigt, und ihrdabei Buffe Vitzthum und Heinrich von Boineburg genannt Ho-he nftein zu Vormündern setzt (Beg. 229 der IL Sammlung), woraushervorgehen dürfte, dass Fritsche von Herda nur die andere Hälftavon Brandenburg in Pfandschait gehabt.
1417 am Tage purif. Mariae (2. Februar) erscheint unser Friedrichunter den Bürgen für Graf Heinrich von Schwarzburg als dieserSchloss und Stadt Stolberg im Voigtlande für 2000 gute Bheinische