VIII. Gener. 23. Friedrich VIII. 1365—1425.
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Beiden Vettern ertheilte am Dienstag vor Margarethen-Tag (13. Juli) VIU . Ge "1412 Landgraf Friedrich der Jüngere über das Schloss Wintersteinmit seinen Zubehörungen und mit den Dörfern Fischbach, die Sondra,Kelberfeld, Kaienberg, Hastrungsf eld, dazu die Gehölze denSemberg den Delberg, den Woffstein, den Rappach, die Hau-ersgemeine, den Grübelberg und den Sandberg, und ferner dieBehringen mit dem, was dazu gehört, einen noch vorhandenen Lehn-brief (Reg. 152 der I. Sammlung), welcher der älteste vorhandene, abernicht, wie wir früher annahmen, der erste ertheilte ist, da es in dem1349 eröffneten Lehns-Register, welches im Liber privilegioram Marchi-onum Mißn. im Dresdener Archiv sich befindet, bereits fol. 2 b heisst:Item contulit Friderico de Wangenheim ei suis palruis caßrum Win-(erstein et Brandenfelz Item villas Grozzenberingen Tungeda Creuuolaiy gruben vnd den heinrichsberg (Reg. 60 der II. Sammlung).
Jovius in seiner Schwarzburgschen Chronik führt nun beim Jahre1412 auch unsern Friedrich VIII. von "Wangenheim unter den vielenRittern und Edelleuten an, welche in diesem Jahre Bürgschaften für GrafGünther von Schwarzburg übernommen haben (Reg. 213 der IL Samm-lung) und zeugt dies für unsere Annahme, dass er treu bei Landgraf Frie-drich den Jüngern ausgehalten, und auch im folgenden Jahre 1413 er-scheint er unter den Bürgen des Grafen Günther von Schwarburgals dieser das Schloss Ichstedt für 408 Mark Silbers an Kersten vonWitzleben den Jüngern zum Wendelftein versetzt. (Reg. 214 der ILSammlung).
1413 am Freitage nach Himmelfahrt versetzte Apel Wernauw,wie er in der vidimirten Copei (Reg 155 der I. Sammlung) heisst, denwir aber für einen Sohn des Rudiger Vornowe, welchen wir 1384 alsWangen heim'schon Richter und Amtmann kennen gelernt haben, haltenmöchten, „seinem Herrn" Ritter Fritzen von Wangenheim und sei-nen Verwandten Erlwin Marfchalk und Fritzen von der Tannen,beide auch Wangenheim'sche Vasallen, alle seine Besitzungen zu Son-neborn und Metebach, als Rückbürgschaft, für eine Bürgschaft über150 Gulden, welche diese drei für ihn bei dem Gestrengen Ekhart Weifsübernommen hatten.
1413 Sonntag vor Galli bürgte er mit Friedrich dem Aeltern, wieoben bereits angeführt für Churfürst Friedrich den Streitbaren wegen300 Mark Silbers.
In demselben Jahre Freitags vor Severi (15. Octbr. ?) war FriedrichTill, nicht Bürge bei der Verpfändung von Straufsfurt, wie Regeste157 der ersten Sammlung irrthümlich angibt, sondern sein Vetter Frie-drich der Aeltere erscheint als Getreuhänder bei diesem Geschäfte.
Dagegen erscheint unser Friedrich VIII. wieder 1414 am S. Jo-