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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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II. Buch. Erster Abschnitt.

vrn.Ge- findenden Händeln wegen des Schlosses Scharffenb ere finden wir un-

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sern ffriezfehe von Wangenheim zunächst 1401 am Donnerstag nachCorporis Christi zu Gotha unter den Bürgen des Landgrafen Balthasarund seines Sohns Friedrich für 315 Schock Freiberger Groschen, welcheder Landgraf dem Hans von Stutternheim und dem Konemund v.B o i 1 f t e d t so wie des letztern Ehefrau Mecze dafür schuldig geworden ist, dassdiese eine Summe von 300 Schock für den Landgrafen an Friedrichund Hans von Balginftete bezahlt haben. Sodann aber erscheint ermit dem Prädikate alsBitter" unter den Zeugen und Unterhändlern desLandgrafen, als Heinrich von Laucha das Schloss Scharff enbergnach vorgängiger Belagerung im October 1401 räumen, und die gefange-nen Ulrich von Balginftete und Albrecht von Stuternheim mitihren mitgefangenen Knechten freigeben musste (Beg. 180 u. 181 der ILSammlung vid. auch Zeitschrift des Vereins für thüringsche GeschichteVI., p. 291). Es ist nun schwer in den nächst folgenden Jahren Frie-drich VIII. und seinen altern Vetter Friedrich V. des Stammes Wan-genheim immer zu unterscheiden, wenn letzterer nicht als der Aeltereausdrücklich bezeichnet ist, da beide jetzt Bitter sind, die folgenden Ur-kunden scheinen jedoch ohne Zweifel auf Friedrich VIII. bezogen wer-den zu müssen, da er zunächst in der Umgebung des jungen LandgrafenFriedrich, Balthasars Sohn sich befindet.

1407 Dienstag nach Ostern ertheilte Landgraf Friedrich der Jüngeredem Friczfche von Wangenheim eine Schuld-Verschreibung über 596Gulden (Beg. 196 der IL Sammlung).

1408 Sonntag nach Mariae Geburt war er unter den Bürgen, als Erz-bischof Günther von Magdeburg und die Grafen Günther und Hein-rich von Schwarzburg der Margaretha von Schönberg und ihrenGenossen einen Schuldbrief über 825 Schock Böhmischer Groschen wegender Herrschaft Dahme ertheilen, und beglaubigte mit andern Edlen undBittern am 12. Januar 1409 die Abschrift der Urfehde, welche der beidieser Gelegenheit gefangene Fürst Bernhard der Aeltere von Anhaltam Montage nach Egidi 1408 dem Landgrafen, wie dem Erzbischofe unddem Grafen von Schwarzburg ausgestellt hatte (Beg. 198 u. 199 derIL Sammlung).

1409 am Sonntage nach Jacobi bezeugt er den Verkauf der Graf-schaft an der schmalen Gera (d. h. der Gerichtsbarkeit über die DörferMittelhausen und Bietnordhausen) an die Stadt Erfurt und am 11.Septbr. desselben Jahrs erscheint er in gleicher Weise in einer landgräf-lichen Urkunde (Beg. 200 der IL Sammlung).

1410 Freitags vor Quasimodogeniti bezeugt er mit seinem Bruder Luczzu Gotha die Urfehde welche der gefangne Burghart v. Medeheimdem Landgrafen schwört (Beg. 202 der IL Sammlung). Sonnabend vor