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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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VIII. Gener. 23. Friedrich VIII. 13651425.

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delnd aufgetreten ist, haben -wir im Vorhergehenden bei Lucz VIII. be- vm.oe-

° neratioii.

reits angeführt.

Nach seines Bruders Apels III. Ableben scheint er sich mit LuczVIII. zwar im gemeinschaftlichen Besitze der väterlichen Stammgüter be-funden, jedoch so abgetheilt zu haben, dass er zunächst das Schloss\Vangenheim, Wintersteinschen Antheils, zum 'wesenlichen Wohnsitzeund Aufenthalt erwählte, während der ältere Bruder Lucz VIII. aufder Veste Winterstein sass.

Ob derjenige Friczfche von Wangen heim, welcher am 14. Fe-bruar 1394 unter den Bürgen des Landgrafen Balthasar gegen BitterApel von Begkerode erscheint (Beg. 147 der IL Sammlung) unserFriedrich VIII. oder sein Vetter Friedrich V. der Aeltere, des Stam-mes Wangenheim, war, bleibt zweifelhaft, wiewohl der Umstand dasser nicht als Bitter bezeichnet wird, während Friedrich der Aelterewahrscheinlich schon Bitter war, dafür spricht; dagegen ist es sicher,dass nur er unter dem Fridericus junior Baro in Wangheim verstandenwerden kann, gegen welchen der Excommunications-Process vor denPäbstlichen Gerichten wegen des Zuges gegen Catlenburg im Jahre 1393zugleich mit seinem mitverklagten Vetter Friedrich den Aeitern einge-leitet war, über welchen wir die von 1395 bis 1398 ergangenen interes-santen Verhandlungen in Nro. 134 der ersten Sammlung von Begestenund Urkunden mitgetheilt haben.

1395 am Dienstage in der Kreuz-Woche (Dienstag nach Bogate) stelltunser Friedrich VIII. dem Markgrafen Wilhelm dem Aeltern vonMeil'sen zu Zeitz den Bevers darüber aus, dass er seinen Theil amSchlosse Wangenheim, welchen er mit seinem Bruder Lucz dem Mark-grafen zu Lehn aufgetragen, wieder zu Lehn empfangen habe, und erdem Lehnherrn dafür getreulich gewärtig sein, und das Schloss ihm of-fen halten wolle (Beg. 151 der IL Sammlung).

Auch 1397 am Sonntage nach dem zwölften Tage als Conrad vonHeringen Brandenburg vom Markgrafen Wilhelm zu Lehn em-pfängt, finden wir ihn mit seinem Bruder Lucz und Friedrich demAeltern in der Umgebung des Markgrafen (B,eg. 162 der IL Sammlung).

Im Jahre 1399 wird von ihm erwähnt, dass er sich beim Landgrafenvon Hessen für seinen in dessen Gefangenschaft gerathenen SchwagerWigand von Buchenau mehrfach verwendet (Beg. 139 der I. Samm-lung) und als Hans von Dörnberg am 6. Decbr. 1400 dem LandgrafenBalthasar, dessen Gefangener er geworden war, Urfehde gelobt undihm zu dienen versprach, war Friedrich der Jüngere gleich Friedrichdem Aeltern von Wangenheim, welcher Ritter genannt wird, und zweiErnste von Uslar, von denen auch einer Ritter, Bürge für die Erfüllungdieses Dörnberg'schen Versprechens. Bei den im folgenden Jahre statt-