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II. Buch. Erster Abschnitt.
vin.Ge- dagegen aber wurde das Schloss Stein ihm und seinen Getreuhändernohne die Dörfer Kutzleben und Schwerstedt von JSeuem, und zwarauf fünf Jahr unkündbar, für die auf 100 Mark Silbers und 100 SchockGroschen ermässigte Pfandsumme laut landgräflicher Verschreibung vomDienstag vor Dorothee (6. Februar) 1399 wieder eingethan (Reg. 168 derII. Sammlung) und 150 Mark Silbers empfing er ausserdem auf Abschlagseiner Fordrung durch Ueberweisung an Heinrich von Erffa am 2,Ostertage desselben Jahrs (Reg. 170 der II. Sammlung), während an demselben Tage von ihm die Mitbürgschaft für 350 Schock Groscheu übernommen werden musste, welche Landgraf Bai thasar den Gebrüdern Engelhard und Hans von Hornsberg wegen Lösung des Schlosses Son-tra und wegen sonstigen Aufwands im landgräflichen Dienste schuldeteund zum 1. May 1400 zurückzubezahlen versprach (Heg. 169 der ILSammlung).
In der Zwischenzeit finden wir unsern Lucz VIII. im Vereine mitHans von Stein als Vormund für Ulrich von Tenstedts minderjäh-rige Söhne, deren Hof zu Oftermunra mit 10 Hufen Land am Freitagvor Weihnachten 1395 an die Gebrüder Daniel (wohl das später Tan-gel genannte Geschlecht), welche nahe Verwandte der Kinder sind, für900 Schock Freiberger Groschen verkaufen und dieses Kaufgeld 14 Tagespäter Sonntag nach Christi Beschneidung 1396 dem Landgrafen als Dar-lehen zur Disposition stellen (Reg. 155 der IL Sammlung). Im folgendenJahre 1397 am 12. Tage (6. Januar) verschreibt Kurt von Utenrodeund Ystrud seine eheliche Wirthin dem gestrengen Juncker Lucz vonWangenheim und Katharinen seiner ehelichen Wirthin seine sämmt-lichen Güter zu Brüheim als einen Siedelhof, ihre Zinshöfe, das Back-haus, 5 Hufen Artland, Wiesen, Weiden, Gärten und ihr Holz am Hay-nich für 118 gute Rheinische Gulden, l'/j Schock gute Meissner Gro-schen und 20 Schock Groschen Freiberger Münze (Reg. 137 der I. Samm-lung, wobei hier berichtigend bemerkt wird, dass die Umschrift des Sie-gels nicht S. CVNRADI DE VTENRODE sondern S. LVDOVICI DEVARNRODE lautet und das Wappen daher auch das richtige Varenrode-sche Wappen, ähnlich dem der Herren von Bodenstein ist). In dem-selben Jahre 1397 am Sonntage nach dem zwölften Tage erscheinen alledrei damals lebende selbständige Wangenheim er Friedrich V. derAeltere, Lucz VIII. und Friedrich VIII. der Jüngere als Zeugen, wieConrad von Heringen bekennt, vom Markgrafen Wilhelm zu Meio-sen das den Erfurtern abgenommene Schloss Brandenberg zu Lehnempfangen zu haben (Reg. 162 der IL Sammlung). 1398 am Mittwochvor Tiburtii 114. April) ist Lucz VIII. ferner unter den Bürgen des Land-grafen als dieser dem Ritter Hermann von Buchenau für 525 Rheiai-