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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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VIII. Gener. 21. Lucz VIII. 13661411.

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steiner Stamms am Dienstag in der Woche nach Michaelis 1389 mit Frie- vm.Ge-

... neration.

drich dem Aeltern vom Stamme Wangenheim hinsichtlich des HausesWangenheim schlössen, haben wir bereits früher bei Friedrich V.Nachricht gegeben (Regeste 131 der I. Sammlung).

Lucz VIII. tritt uns nun in einer Urkunde vom Freitage nach Oculi1390 (Regeste 132 a der I.Sammlung) allein entgegen, als er dem HansGebhart und dem Conrad Schoneweter eine halbe Hufe Landes zuTreffurt, welche früher Conrad Oderer besessen, zu Erblehn unterVorbehalt eines jährlichen Zinses von einem Schilling Landpfennige, fürsich und seine Erbin verleiht, ohne dabei seiner Brüder zu gedenken.Dieser Besitz in Treffurt kann nur, wie wir früher bereits die Vermu-thung ausgesprochen haben, aus der Allodial-Erbschaft Hermanns vonBrandenfels auf Lucz von Wangenheim gekommen sein, und nichtmit zu den Treffurtschen Besitzungen gehört haben, welche 1336 von denLandgrafen von Thüringen und von Hessen, sowie vom Erzbischofvon Mainz in gemeinschaftlichen ganerbschaftlichen Besitz genommen wa-ren. Denn, wenn gleich diese Fürsten Schloss nnd Stadt Treffurt sehrbald pfandschaftsweise jeder zu seinem Theile wieder an verschiedene Edel-leute eingegeben hatten, so finden wir doch nicht, dass bis zu dieserZeit das Wangenheim'sche Geschlecht mit zu diesen Pfand-Inhaberngehört hätte. Landgraf Balthasar hatte vielmehr ersc 1383 den Theilvon Treffurt, welchen bis dahin die Proiszen (etwa Schaf genanntPruzze ?) innegehabt hatten, für 600 Mark Silbers den Gebrüdern Eber-hard und Hermann von Buchenau eingethan (Reg. 127 der II.Sammlung), denen schon 1384 Apel von Seebach, Hermann vonGladebach, Rudolf und Heinrich Koidel, und Heinrich und Her-mann von Valken im Pfandbesitze folgten, welche 1389 wiedrum durchWalther von Hundeishausen, Else seine eheliche Wirthin undHeinrich seinen Sohn abgelöst wurden, denen Landgraf Balthasar sei-nen dritten Theil am Schloss und Stadt Treffurt für 700 Schock frei-berger Groschen versetzte (Reg. 129 der IL Sammlung). Aber auch dieseVerpfändung kann nicht lange gedauert haben, denn, wie wir oben beiFriedrich dem Aeltern v. Wangenheim bereits gesehen haben, warDienstag vor Pfingsten 1392 bereits Heinrich von Rodenberg (solltedies vielleicht der Sohn Walthers von Hundeishausen, Heinrichgewesen sein?) im Besitze des Pfand-Objects, welches der Landgraf bin-nen Jahresfrist gegen 220 Schock Groschen Freiberger Münze einzulösenverspricht (Reg. 141 der IL Sammlung).

Donnerstag nach Mariae Himmelfahrt (15. August) 1400 erscheinenHermann von Harstall und Heimbrod von Boineburg, gesessenzu Gerstungen, als Pfandinhaber des landgräflichen Drittels von Tref-furt (Reg. 177 der IL Sammlung), welche dasselbe von Eberhard von