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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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II. Buch. Erster Abschnitt.

ner'ti^n" c ^ en ^ ucz von Wangenheim am Donnerstage vor Pfingsten 1383 aus-stellte, und wodurch er sich gegen König Wentzel und alle FürstenGrafen und Herren, welche auf dem Reichstage zu Nürnberg am Mit-woch nach Judica 1383 einen zwölfjährigen Landfrieden vereinbart hatten,eidlich verbindlich macht, auch seinerseits dieser Einigung mit allen sei-nen Schlössern beizutreten und dieselbe unverbrüchlich zu halten, und fürdie Aufrechterhaltung derselben zu sorgen. (Reg. 128 der II. Sammlung).

1384 am Sonntage nach Michaelis nennen, wie wir oben bei Frie-drich V. den Aeltern des Stammes Wangenheim schon gesehen haben,Tytzel von Archfeld als Wangenheim'scher Richter und RudigerVornowe als Wangenheim'scher Amtmann, unsern Lucz VIII. undseine Brüder Apel III. nnd Friedrich VIELihre gnädigen, holdenHerren und Junker, Herren zu Wangenheim und zu Winterftein"und erscheint auch danach ihr wirklicher Mitbesitz von Wangenheimund die Beseitigung der Seebachschen und Ebelebenschen Ansprüche dar-auf unzweifelhaft i Regeste 130 der IL Sammlung).

1385 am Sonnabend nach Epiphanias bewilligen Lucz VIII. und seineeben genannten Brüder, dass Heinrich von der Tanne diejenigen Erb-zinsen aus Sonneborn, welche sie ihm früher wiederkäuflich überlassenhatten, seiner Seits wieder dem Priester und Vicar des S. Alexii Altarsin Unsrer lieben Frauen-Kirche zu Gotha Herrn Günther Eschlebenfür dieselbe Hauptsumme überlässt, und behalten sich nur vor, dieselbenihrerseits für je eine Mark mit zehn Mark zu jeder Zeit wieder einlösenzu können, was aber erst von Luczens Enkel oder Urenkel Friedrich(dem Stammvater des III. Viertels) geschehen ist, als Ludwig Kortlingdie Vicarie des Altars S. Alexii inne hatte, welcher 1487 unter den Ka-nonikern des Stifts zu Gotha erscheint. Die Erbzinsen bestanden aberjährlich in 100 Schilling Pfennigen und 1 Pfund Pfennige und 3 Pfennige,welche auf 4 Hufen Landes in Sonneborn gelegt waren (Reg. 129 derI. Sammlung).

Am 20. Januar desselben Jahrs 1385 finden wir die drei Brüder wie-der gemeinschaftlich als Lehnherren die Genehmigung zu der Versetzungvon l'/4 Hufe Lehnlands bei Westhausen ertheilen, welche Ritter Ko-nemund von Boilstedt und sein Bruder Wethige, gesessen zu Uel-leben, dem Kreutz-Kloster zu Gotha für 9 Mark zum Unterpfand ge-setzt haben ; Regeste 131 der IL Sammlung).

Unser Lucz VIII. muss um diese Zeit mit dem Landgrafen Baltha-sar wegen der frühern Seebachschen Händel um Wangenheim schonwieder ausgesöhnt gewesen sein, denn in einer undatirten aber wahrschein-lich noch ins Jahr 1385 fallenden Schuldverschreibung des Landgrafenüber 300 Mark löthigen Silbers an Ritter Heinrich von Erfa, dessenGattin Adelheid und seine Tochter Gisela, wofür Schloss Tenneberg