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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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VIII. Gener. 18. Friedrich V. 13771431.

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men, da der in demselben Jahre noch in der Urkunde vom Montage nach VHI Q °-

neration.

Jacobi 1377 (nicht 1375 wie der Abdruck in Gotha diplom. V, p. 211fälschlich angibt) mit seiner Mutter Uthe dem Erzbischof Ludwig vonMainz auf seine Lebenszeit und nicht länger (er war ein gebomer Land-graf von Thüringen) ihren Theil am Schlosse Wangenheim zum off-nen Schlosse machte (Regeste 124 der I. und Heg. 117 der IL Samm-lung) und dies beinahe auf eine mütterliche Vormundschaft gedeutet wer-den könnte, wenn es nicht seine ungezwungene Erklärung darin fände,dass der Mutter das halbe Schloss Wangenheim, welches denen vonE bei eben wiederkäuflich versetzt gewesen war, und sie nun ihrem Ehe-herrn als Heirathsgut wieder zugebracht hatte, ihr auch zum Leibgedingüberwiesen gewesen sein wird, und sie darum bei diesem eingeräumtenOeffnungsrechte aufs Wesentlichste betheiligt war. Nehmen wir unsernFriedrich V. nun auch nur zu einem Alter von 24 Jahren um dieseZeit an, so haben wir ihn auf einem langen bewegten Lebenswege bis zuseinem Tode am 24. Februar 1431 zu verfolgen, und müssen annehmendass er ein Alter von 77 bis 78 Jahren erreicht hat.

Wenn am Montage vor S. Bonifacii 1380 Er Friedrich von Wan-genheim Herr daselbst den Bürger He inrich Schade zu Erfurt miteiner halben Hufe Artland vor Zimmern am Berge belehnt (Reg. 121der IL Sammlung), so können wir nur diesen Friedrich des StammsWangenheim erkennen, und aus dem Ehrenprädikat Er müssen wirschliessen, dass er die ritterliche Würde bereits erlangt hatte. Deshalbdürfen wir auch unbedenklich annehmen, dass er es war, welcher imVereine mitTile Hanstein am 24. August desselben Jahrs als Schieds-richter zwischen Lippold und Wernher von Hanstein auftrat, (Re-geste 26 b der I. Sammlung) von denen der Erstere, dessen Ehefrau um -1390 Katharina von Wangenheim genannt wird (Reg. 132 b der I.Sammlung), vielleicht sein Schwager war, da durch die Einräumung desOeffnungsrechts im Schloss Wangenheim an den Erzbischof von Mainzdie Beziehungen zu den Eichsfeld'schen Hansteins näher geworden seinmögen. Zwischen den Jahren 1380 bis 1382 scheint auch seine MutterFrau Uthe gestorben zu sein, denn am ersten Mittwoch in den Fasten1382 stiftete er beim Martini-Kloster zu Erfurt eine Seelmesse für seineEltern und widmete dazu eine halbe Hufe Land zu Zimmern am Berge,welche ihm durch den Tod des Dietrich von Topfstedt heimgefallenwar (Regeste 125 der IL Sammlung;. Noch freigebiger bewies er sichaber bald hernach am Freitag nach Reminiscere 1384 gegen das St. Ka-tharinen-Kloster zu Eisenach, dem erlediglich um Gottes willen zumTröste seiner Seele, aller seiner Voreltern und aller Gläubigen Seelen"drei Hufen Landes, zwei Acker Weiden und zwei Acker Wiesenwachsschenkte (Regeste 129 der IL Sammlung). Für diese reiche Schenkung