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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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VII. Gener. 16. Friedrich IV. 1336-1375.

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und seinem Bruder Lucz im Jahre 1353, wie wir oben gesehen haben, VIL Ge *für 30 Mark Silbers unter Vorbehalt eines Erbzinses von 2 Schilling selbsterst an Bürger Hans Willense und dessen Ehefrau Katharina zu Ei-senach verkauft hatte, jetzt, wo der Acquirent Hans Willens diesesLand dem Bürger Siegfried Pusemann zu Eisenach für 48 Mark Sil-bers wieder verkauft hatte, und wenn er in der Urkunde sich auch nurFriderich von Wangeheym ohne das Prädikat Bitter nennt, so müs-sen wir dieselbe doch entweder Friedrich IV. zuschreiben oder seinemSohne Friedrich VI., und nicht etwa Friedrich VII. Lutzens Sohn, dadieser nicht von seinen Erben gesprochen, sondern seiner Jüngern BrüderLucz, Apel u. Fricz erwähnt haben würde (Nro. 108 der IL Sammlung).

Dass aber der Marschalk Voigt und Hauptmann Friedrich IV. umdiese Zeit noch lebte, geht aus einer im Baths-Archive zu Gotha aufbe-wahrten Urkunde vom Sonnabend vor Mariae Himmelfahrt (15. August)1371 hervor, nach welcher Herr Friedrich von Wangenheim Bitter,Friedrich sein Sohn, und Friedrich und Ludwig von Wangen-heim, Junker Lutzens des Wenigem (d. h. des Kleinen) von Wan-ge nheim Söhne, mit allen ihren Gesehwistern und Erben den langwieri-gen Streit mit den Erben des Herrn Conrad Keyser zu Eisenach überdrei Hufen Land vor Sonneborn beilegen, und zu Gunsten der Key-ser'schen Erben, der Geschwister Else, Thele und Bertha Keyserund Gerharts Keyser Pfarrer zu Warza auf alle fernem Ansprüchean diese drei Hufen verzichten (Nro. 109 der II. Sammlung).

Darum müssen wir auch ihm die Urkunde vom 24. Decbr. 1371 zu-schreiben, in welcher er sich Friderich von Wangeheym rither herre czuWintirßeyn nennt, und durch welche er gegen Zahlung von vier undeiner halben Mark Silbers, 9 Acker Feldes (also 27 Acker, 9 in jedemFelde) und drei Acker Wiesen in Sonneborner Flur von Geschoss, Bete,Dienst und aller sonstiger Steuer zu Gunsten des Besitzers Hans vonStein, Bürger zu Gotha, und aller seiner Erben und Nachfolger im Be-sitze befreit (Nro. 110 der IL Sammlung).

Eine gleiche Befreiung liess er mittelst Urkunde vom 23. Juli 1372dem Bürger Conrad Scharfenberg zu Eisenach rücksichtlich einerhalben Fuldaschen Hufe im Sonneborner Felde zu Theil werden, welchedieser 1369 sammt einem Hofe zu Northofen von den Gebrüdern Con-rad und Heinrich von dem Berge zu Wenigen-Lupnitz wieder-käutiieh für 4 löthige Mark Silbers erworben hatte. Bei dieser Befreiungfür welche Conrad Scharffenberg zwei Mark Eisenacher Währung ge-zahlt hatte, wurde aber der Bückkauf des Privilegiums für dieselbe SummeGeldes vorbehalten, und dass die Urkunde in Wangenheim'sche Händezurückgelegt ist, zeigt dass die Wiedereinlösung stattgefunden hat. Das