VII. Gener. 16. Friedrich IV. 1337-1375.
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Fast möchte es scheinen als ob Friedrich IV. sich von jetzt an im- VTI - Gfi -
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mer mehr vom öffentlichen Leben zurückgezogen, und seine letzten Le-bensjahre vielleicht in der Stadt Eisen ach zugebracht hätte, worauf derAnkauf eines Hauses vom dortigen Marienstift auf Lebenszeit schliessenlassen dürfte. Sein Bruder Lutz VI. war inmittelst verstorben, und viel-leicht fand er es nun angemessen, dass ihre beiderseitigen Söhne jetztsich der weltlichen Dinge mehr annehmen sollten, während er ein mehrbeschauliches Leben für sein Alter erwählte. Den Antheil welchen erund seines Bruders Kinder, nachdem er, wie früher erwähnt, i/s bereitsan Hermann von Treffurt überlassen gehabt, am Schlosse Brand en-fels noch inne hatten, hatten sie an Ritter Arnold Judemann den häu-fig genannten Bath der Landgrafen, und Hermann von Boineburgkäuflich überlassen, wie aus dem den Käufern am Freitag vor MariaeReinigung (2. Febr.) 1366 von den drei Landgrafen zu Eisenach ertheil-ten Lehnbrief hervorgeht (Nro 101 der IL Sammlung). Am St. Valen-tins-Abend (15. Febr.) desselben Jahrs aber erwarb er vom Stifte UnsrerLieben Frauen zu Eisenach für seine Lebenszeit ein Haus, welches bisdahin Herr Johann Poppe, wahrscheinlich ein Geistlicher, besessenhatte, er überwies dem Stifte dafür an jährlichen Benten von verschie-denen Grundstücken und Gütern zu Bieden (Wüstung bei Behringen)Grossen-Behringen und Wolfs-Behringen 3 Pfund und 8 Schil-linge Geldes 4 Hager Malter Hafer 91/2 Gänse und 7 Hühner, bedingtedabei aber zugleich eine Seelenmesse für seine Eltern und mit seinemTode auch für sich, welche die Domherren jährlich am Marien-Magdale-nen-Tagc mit Vigilien und Messen begehen, und wofür den anwesendenDomherren und Vicarien jedes Mal eine halbe Mark Geldes an Präsenz-Geld gegeben werden sollte (Nro. 102 der IL Sammlung). Noch indemselben Jahre aber am Mittwoch nach Bartholomäi (24. August) ver-tauschte er sein Lebtaghaus mit demjenigen des Vicarius Johann vonBern, welches ihm vielleicht besser convenirte (Nro. 103 der IL Samm-lung).
Wahrscheinlich war der Thymmo von Bern, welchem Herr Frie-drich von Wangenheim am 2. Februar 1367 für die Summe von 45Pfund Pfennigen seine Zinsgefälle von 17 Hufen Landes vor Eisen achzuMesundess gelegen, welche früher denen von Harstall gehörthatten, wiederkäuftich überliess (Reg. 116 der I. Sammlung), der Bruderoder der Neffe des Vicars Johann von Bern, und stand dieser Handelvielleicht mit dem ebenerwähnten Häusertausche in Verbindung.
Im folgenden Jahre kaufte er von dem siegelbaren und einem xitter-massigen Geschlecht angehörenden Beynhart Schrymph zu Sonnebornund dessen Ehefrau Luckardt gegen eine ungenannte Summe Geldes,den geßammten Besitz dieses Ehepaares in und vor Sonneborn, welcher