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II. Buch. Erster Abschnitt.
VII. Ge-neration.
sen einmal die Dörfer Urwicz, Smordin und Slakowiz verkaufen,und ferner demselben noch einige andere Renten überlassen (Nro. 75 derII. Sammlung).
In gleicher Weise finden wir ihn in einer Urkunde von demselbenJahre aber ohne Tages-Angabe, wodurch die genannten Landgrafen demVrbarer zu Freiburg Nyckel Manhaupt, dem Chemnitzer Bürger Hen-lin von Ochonow, auch den Gebrüdern Andreas, Franz und Jacobvon Meydeburg und dem Heinze Timeln das Urbar zu Chemnitzfür 350 Schock breite Groschen verkaufen (Nro. 76 der IL Sammlung),und ferner bei dem Tauschvertrage zwischen Heinrich von Laucha undHeinrich von Uelleben einerseits und dem Stifte S. Mariae zu Go-tha andrerseits über verschiedene Güter und Gefälle zu Hörseigau undGospiterode (Reg. 107 der I. Sammlung). 1356 am Sornabend vorInvocavit zeugt er wiedrum als die Landgrafen Friedrich und Baltha-sar das Schloss Schellenberg (jetzt Augustenburg) mit Oderan undEppendorf jedoch ohne Bergwerk, Wildbahn und Mannschaft an dieBrüder Hans und Dietrich von Schönberg und Hans ihren Vetterverpfändeten (Nro. 80 der IL Sammlung).
Ungefähr in diese Zeit müssen aber auch nachfolgende Urkunden ge-hören, welche wir nur aus den landgräflichen Copialbüchern des Dresde-ner Archivs kennen, und welche dort ohne Bemerkung des Datums oderdes Jahrs eingetragen sind. Durch die eine versetzt Landgraf Friedrichder Strenge seinem Marschall Fridrich und dessen Vetter Lutz v. Wan-genheim das Dorf Ebersbach, wie es von Walther von Kocke-ritz auf sie gekommen, wiederkäufiich für 60 Schock Groschen; durchdie andere belehnt derselbe Landgraf seine getreuen B,äthe die GebrüderFritz und Lucz von Wangenheim mit dem Dorfe Gross-Lupnitz,und durch die dritte leiht derselbe Landgraf den Herren von Erfa dasDorf Ober d. h. Wenigen-Lupnitz, wie sie es von den Herren vonWangenheim erworben (Nro. 77, 78 und 79 der IL Sammlung). Am3. Januar 1357 ertheilte Friedrich der Strenge seinem Marschälle demEdeln Friedrich v. Wangenheim und Lutzen seinem Bruder für sichund ihre Erben einen Lehnbrief über alle heimgefallenen Güter des Hein-rich von Salza in Dörfern und Feldern Wangenheim, Brüheim,Eberstedt, Tüngeda oder wo dergleichen sonst innerhalb der v. Wan-gen heim'schen Gerichte gelegen sein mögten (Reg. 108 der I. Sammlung).Dann war Friedrich IV. der Marschalk am 3. Juni 1357 gegenwärtigbei Feststellung der Vereinbarung" zwischen dem Bischof Alb recht vonHalberstadt und den Herzögen von Braunschweig einerseits, unddem zum Bischof von Halberstadt Seitens des Pabstes Innocenz VI.ernannten Ludwig, geborenen Landgrafen von Thüringen, und dessenBrüdern Friedrich, Balthasar und Wilhelm andrerseits (Nro. 81 der