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II. Buch. Erster Abschnitt.
vn. Ge- npenheim unmittelbar nach dem Marschall Thimo von Kolditz unter
neration. °
den Geheimräthen des Landgrafen genannt, als dieser sich mit den EdelnVolrad und Busse von Koldicz wegen des markgräflichen Bergwerkszum Olrichsberge (beim jetzigen Dorfe Wasser-Uhlsdorfi vergleicht.In ganz gleicher Weise tritt er am 28. April desselben Jahres und Mit-woch nach Egidii (1. Septbr.) zu Meissen auf (Uro. 90 der II. Samm-lung). Am 26. Septbr. desselben Jahres war er mit dem Landgrafen zuEisenach als dieser das Dorf Loebnitz dem Kloster Bürgel übergabund heisst in der Urkunde Fridericus de W. iunior Oapitaneus, indemer wie immer zwischen dem Marschall Thimo von Koldicz und demHofrichter Christian v. Witzleben seinen Platz hat.
Unterm 10. Kovember 1352 stellte Landgraf Friedrich für sich undseinen Bruder Balthasar, von Prag aus, den Edehi Fridriche von Wan-geheim dem Jungern, vnsern Houptmanne zcu Myszne Lutzen finemBrudere Fridriche von Wangeheim irem vettern und iren erben einenRevers aus, worin er ihnen, zu getreuen Händen des Grafen Heinrichsvon Schwartzburg zu Arnstadt und Ottens von Stutternheim,Schadloshaltung für allen Aufwand verspricht, welchen sie bisher im In-teresse des Landgrafen haben machen müssen, (vid. Reg. 104 der I. Samm-lung) und am 12. Decbr. (nicht 13. wie p. 102 der ersten Sammlung ge-druckt ist) war unser Friedrich wieder mit dem Landgrafen in Dres-den, als dieser dem Deutschen Orden die Gerichtsbarkeit zu Zwetzenbestätigte (Reg. 105 der I. Sammlung).
Während des Jahrs 1353 begegnet uns Friedrich IV. zunächst amMontage nach Gregorii (13. Maerz) als der Landgraf den Wollenwebernzu Eisen ach eine dort belegene Mühle übertrug, dann zu Burgau, wiederselbe Landgraf an Hans von Budifi'in alle Judenhöfe zu Gubenverleiht, und zu Meifsen am Montage nach Laurentii (10. August) woer das vom Landgrafen ihm verliehene Dorf Borow bei Grofsenhainan den Edeln Botho von Yleburg, Herrn zu Liebenwerda abtritt,und der Landgraf diese Abtretung bestätigt Diese sämmtlichen Acte,dem Copial Buche 29 des Dresdener Archivs entnommen, müssen wenig-stens nach der Reihenfolge ihrer ohne Jahrszahl geschehenen Eintragungin dieses Buch auf das Jahr 1353 bezogen werden (Uro. 72 der IL Samm-lung). Unzweifelhaft gehört aber die schon oben bei Friedrich III. an-geführte Urkunde vom 24. Juli dem Jahre 1353 an, wodurch Friedrichder Jüngere im Vereine mit seinem Bruder Lutz und seinem ebengenann-ten Oheim zu Winterstein dem Bürger Johann Willowese (Willens)zu Eisenach zwei Hufen Landes zu Brüheim für 30 Mark löthigenSilbers Eisenacher Währung als Erbzinsland verkauft, während sie bisdahin Bertoch Cämmerer von ihnen zu Lehn getragen hatte (Nro. 71der II. Sammlung).