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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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14. Friedrich III., Friedrich I. Sohn. 1296-1353.

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Wangenheim, nachdem die Treffurter Fehde im Sommer 1327 beendet VI - Ge "war (die Chronisten sagen, dass die Räuber in der Erndte Sonnebornund Goldbach überfallen hätten, und dort vom Landvoigt Friedrichvon Wangenheim geschlagen seien, Reg. 80 der I. Sammlung), in dieMark Brandenburg, um hier die Herrschaft des Kaisers Ludwig desBaiern und die seines Sohns Ludwig des Römers zu befestigen, welcheihm durch König Johann von Böhmen und die widerspenstigen Branden-burgschen Vasallen streitig gemacht wurde. Nachdem Graf Heinrich v.Schwarzburg auf diesem Zuge gefallen war, führten sein Sohn Gün-ther (der spätere Kaiser), der Edle Heinrich der Aeltere, Voigt vonGera, und Friedrich von Wangenheim den Kampf fort, schlössenam Weihnachtstage 1328 (die Urkunde datirt 1329, da das Jahr mit Weih-nachten beginnt) zu Schönerlinde einen Waffenstillstand bis zum Sonn-tage nach Pfingsten 1329 (Reg. 82 und 83 der I. und Reg. 39 der ILSammlung). Vorher aber war er am Montage nach Trinitatis gegenwärtig,als der junge Landgraf dem Kreutz-Kloster die Erwerbung eines Hofs inGotha bestätigte (Reg. 81 der I. Sammlung). Am Tage Cyriaci (den3. August) 1330 war er mit dem jungen Landgrafen auf der Wart-burg als dieser dem Nicolai-Kloster zu Eisenach einen Immunitätsbriefertheilte (Reg. 8(3 der I. u. Nro. 40 der IL Sammlung). Wenn wir ihnam 5. Februar 1331 in Erfurt finden, wo er sich mit Graf Günthervon Kefernburg, den Rittern Otto von Vanre, Kunemund v. Stut-terheim und Götze Schinde köpf und Bertold von Nesselrödensolidarisch für Graf Günther v. Schwarzburg Herren zu Blanken-burg (dem nachherigen Kaiser), für eine Schuld von 33 Mark löthigenSilbers verbürgt, welche dieser bei einigen Erfurter Bürgern für farbigesTuch contrahirt hatte, so scheint das spätere Reichs-Oberhaupt eben kei-nen grossen Credit damals genossen, aber mit seinen Bürgen, welche wirtheils auf dem Zuge in der Mark Brandenburg kennen gelernt haben, aufdesto freundschaftlicherem Fusse gestanden zu haben (Reg. 42 der ILSammlung).

Ueberhaupt scheint Ritter Friedrich um diese Zeit ruhig in Thü-ringen zugebracht, und sich, neben der Abwartung seines Amts alslandgräflicher Voigt, der Verwaltung seiner eigenen Besitzungen gewid-met zu haben, indem wir aus der Urkunde vom 1. Mai 1331, wonachHeinrich Herr von Salza dem Ludwig von Gerode, Schreiber desRitters Friedrich von Wangenheim, ein Erfurter Malter Haferzins,von einer halben Hufe Landes zu Graba, für 13/ 4 Mark Silbers verkauft,ersehen, dass er zur Besorgung seiner Geschäfte also einen eigenen Schrei-ber in seinem Dienste hatte (Reg. 85 der I. Sammlung), während dieoben bereits bei seinem Bruder Albert angeführten gemeinschaftlichenUrkunden vom 5. Mai, vom 24. Juni und 22. Juli 1331, neben denWan-