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V. Gener. 6. Ludwig IV. 1282—1299.
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Wezelo von Myla, die Brüder Hermann Friedrich und Bertohus VG<m «-
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von Schlatheim, den Hermann von Treffurt und Hermann vonMetenstein, den Günther von Salcza und den Hermann von Hic-singerode nicht mit unter den Zeugen aufführt, dagegen aber einen Hof-meister (curie magister) Hermann (wohl identisch mit Hermann vonHirsingerode) und die Brüder Heinrich und Hermann von Kle-berg unter den Zeugen nennt. Beide Urkunden sind im Originale imHerzoglichen Archive zu Gotha aufbewahrt.
Dass Ludwig IV. auch in der Umgegend von Erfurt noch begütertwar, ersehen wir aus einer im Archive der Pfarrkirche S. Michaeliszu Erfurt aufbewahrten Original-Urkunde de dato Wangenheim den 2.Juni 1289, nach welcher derselbe der Pfarrei zu 'S. Michaelis in Er-furt vier Höfe {mann) zu Wal seh leben mit Hausstätten, Aeckern, Wie-sen und Weiden-Gebüschen wie mit allen Rechten und Ehren im Dorfeund Felde gegen ein Kaufgeld von 36 Mark reinen Silbers als ein Erb-zinsgut in der Weise überlässt, dass er sich von jeder Hufe einen jähr-lichen Zins (nomine pensionis) von 3 Erfurter Denaren vorbehält, (vid.Uro. 17 der II. Sammlung). Seine Brüder Friedrich der Ritter undAlbert geben in einer besondern Urkunde von demselben Tage aus Wan-genheim datirt ihren Consens zu diesem Verkaufe (vid. Nro. 18 der II.Sammlung). Beide Urkunden sind nun hauptsächlich dadurch für uns in-teressant und wichtig, dass wir aus ihnen neben Ludwigs schon genann-ter Gattin der Jutta von Varila, seine sämmtlichen Kinder mit Kamenkennen lernen, nämlich 3 Söhne Ludwig, Conrad und Friedrich und5 Töchter Jutta, Gertrud, Adelheid, Helwigis und Hedewigis.Er ward Vormund für seines Bruders Friedrich Söhne, wie wir aus derspäter zu erwähnenden Urkunde von 1297 ersehen.
Endlich beschliesst die Reihe der Dokumente, in welcher uns Lud-wig IV. v Wangenheim handelnd entgegen tritt, eine von ihm amFreitag vor Invocavit 1299 ausgefertigte Urkunde, wonach derselbe bei derEinführung seiner Tochter Helwigis ins Kreutz-Kloster vor Gotha,unter Einwilligung seiner Gemahlin Jutta, seines Sohns Ludwig (Con-rad und Friedrich werden nicht mehr genannt, letzterer war inmittelstgeistlich geworden, erstrer wahrscheinlich verstorben) und aller seiner Er-ben zwei ihm gehörige Höfe (mansos) in Aschera geschenksweise über-trägt (Sro. 60 der I. Sammlung).
Es kommt zwar in einer demnächst näher zu erwähnenden Urkundevom 14. März 1305 (Reg. 62 I. Sammlung) ein Ludwig von Wangen-heim mit seinem Bruder Albert vor und könnte diese auf ihn und sei-nen ebenerwähnteu Bruder Albert bezogen werden. Da aber im Jahrevorher 1304 bereits sein Sohn Ludwig mit seinen Vettern Albert undFriedrich zusammen Veräußerungen vornimmt, ohne des Vaters zu er-