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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
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III. Generation. 3. Ludowicus II. 11951228.

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wird nicht gesagt; die Umstände dürften wohl für den Sohn sprechen, IU - Ge "welcher jetzt im kräftigsten Mannesalter war, während der Vater dochjedenfalls im Greisenalter gestanden haben würde. Nach den Anhalts-punkten, welche die inmittelst aufgefundenen mir früher unbekannt gewe-senen Dokumente, namentlich die Georgenthaler Urkunde von 1219gewährt, muss ich meine frühere Annahme, wonach alle seit Beginn des13. Jahrhunderts bis zum Jahre 1228 vorkommenden urkundlichen Erwäh-nungen auf den 1195 genannten Ludwig, Ludwigs Sohn, bezogen wur-den und dieser von mir als Vater des 1228 erscheinenden Ludowicus ju-nior angesehen war, berichtigen, und fällt danach der in meiner der er-sten Regesten- und Urkunden-Sammlung beigefügten Stammtafel in dieIV. Generation und der in die V. Generation gesetzte Ludwig in einePerson zusammen, während die dem Ludwig der IV. Generation zuge-schriebenen Handlungen dem Lud ewig der III. Generation zukommen,wie die Erwähnung des Namens der Gattin Adelheid in den beiden Ur-kunden von 1195 und 1219 unzweifelhaft macht.

Vierte Generation.4. Berthous II. 1195-1196 und 5. Ludowicus III. 11951259.

Im Jahre 1195 und 1196 haben wir als Söhne des Ludwig IL und iv. Ge-seiner Gemahlin Adelheid die beiden Berthous und Ludowicus be-nannt gefunden.

Berthous wird zuerst genannt und erscheint darum als der ältereder beiden Brüder, aber während Ludwig später 1212 und 1219 nebenseinem Vater und seiner Mutter als bei den vorliegenden Verhandlungenbetheiligte Person genannt wird, geschieht des Berthous keine Erwäh-nung mehr, und müssen wir daraus schliessen, dass derselbe entweder1212 bereits kinderlos verstorben war, oder dass er sich inmittelst inden geistlichen Stand begeben hatte. In meiner ersten Begesten- undUrkunden-Sammlung p. 34 habe ich die Vermuthung ausgesprochen, dassBerthous vielleicht ins Kloster Georgenthal eingetreten sei, und ichhalte dies für wahrscheinlicher als die Hypothese, dass er der Stamm-vater eines neuen Geschlechts mit anderm Kamen geworden wäre, wieMöller in seiner Urkundlichen Geschichte von Keinhardsbrunn p. 45anzunehmen scheint. Dass im Kloster Georgenthal von 1240 bis 1256ein Abt Berthous erscheint, verleitet mich, denselben, so lange ich sei-nen Familien-Namen nicht anders ermittelt weiss, umsomehr für unsernBerthous zu halten, als ich die Conjectur (Begesten und Urkunden I.Sammlung p. 38), ihn in dem cillicus Berlholdus de Hagen zu finden,doch nicht festzuhalten vermag. Nicht unerwähnt will ich aber lassen,dass ums Jahr 1209 auch ein Bertoldus de Setinßet als Ministeriale des