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Beiträge zu einer Familien-Geschichte der Freiherren von Wangenheim beider Stämme, Wangenheim und Winterstein ...
Entstehung
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186
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II. Buch. Erster Abschnitt.

m ' .?*' genthume und ruhigem Besitze übertrug (Regeste 33 der I. Sammlung.)In gleicher Weise finden wir ihn im Jahre 1224 als der Landgraf einenzwischen dem Kloster Georgenthal und Dietrich von Ruldehausenverabredeten Gütertausch bestätigt (Nro. 34 der I. Sammlung und Nro. 5der II. Sammlung) und endlich im folgenden Jahre 1225 in einer Vol-ckenroder Urkunde, worin der Landgraf den Kauf von 7 Hufen undeiner Mühle in Schwerstedt von Seiten des Klosters bestätigt (Nro. 35der I. Sammlung und Nro. 7 der IL Sammlung). 122G bezeugt er dieErwerbung von zwei Hufen (einer Fulda'schen Lehnhufe von 90 Ackernund einer Hufe freien Erblands von 30 Ackern) Seitens des Klosters S.Petri et Pauli zu Erfurt (Regeste 36 der I. Sammlung) in einer Fulda-schen Urkunde, und tritt Ludwicus de Wangenheim (meiner Ansichtnach aber nicht der Vater sondern der Sohn) in derselben Angelegenheitnoch einmal 1234 als Zeuge auf, als der Abt Conrad von Fulda demPetersberger Kloster zu Erfurt die 10 Schillinge Erbenzins erlässt, wel-che bei der ersten Verleihung der beiden Hufen im Jahre 1226 noch vor-behalten waren; die Zeugenreihe in dieser Urkunde ist Hertwicus deca-nus, Gerlacus de Holzkirchen, Gerlacus s. Marie, Bertoldus s. Petri,Gerlacus s. Michaelis prepositi Warmundus hospitalarius. Ludewicuscamerarius, Ludewicus de Wangeheim. Gerwicus de Vargelaha (Nacheiner Mittheilung des Hr. Archivraths Bayer aus einem Manuscripte desRudolstädter Archivs.) Im Jahre 1228 erscheint er als Zeuge in einerUrkunde wodurch Abt Conrad von Fulda dem Kloster Rohr den Be-sitz der Voigtei über die Probstei-Güter zu Rohr bestätigt, welche derEdle Mann Adilbert von Hildeberg vom Stifte Fulda zu Lehn ge-tragen hatte (Reg. 38 der I. Sammlung). Im folgenden Jahre tritt aberLudewicus junior de Wangenheim in einer landgräflichen Urkunde auf,auf welche wir gleich zurückkommen, also offenbar der Sohn, währendwir vom Vater nichts wieder hören, den wir während eines 33jährigenZeitraums von 11951228 haben auftreten sehen. Welchem Geschlechteseine Gemahlin Adelheid, welche wir 11951219 an seiner Seite fin-den, angehört hat, haben uns die bisher bekannt gewordenen Documentenoch nicht gelehrt. Ihre Hinzuziehung bei dem Verkaufe von Katter-feld, und der Besitzungen in Uelleben und Utzberg scheint aber dar-auf zu deuten, dass ihr Interesse bei diesen Veräusserungen mit berührtwurde, sei es nun, dass sie hinsichtlich ihres Leibgedings vielleicht aufdieselben angewiesen war, oder dass ein Theil derselben, namentlich dieGüter in Uelleben vielleicht von ihr als Heirathsgut zugebracht waren.Nach der Schwarzburgschen Chronick des Jovius (Schoettgen &Kreysig I. p. 159) soll Ludwig von Wangenheim den LandgrafenLudwig den Heiligen 1225 auf den Zug nach Polen und 1228 ins ge-lobte Land begleitet haben. Ob dies der Vater oder der Sohn gewesen