Die Stiftungen des Wangen he im'sehen Geschlechts etc. 153
19371 $ 22 f 7 S) zinstragende Activ-Capitalien
71 „ 1 „ 9 „ Cassenbestand
14 „ 18 „ 8 „ Beste auf Capitalzinsen
3500 „ — „ —„ ungefährer Werth der Erbzinsen
also 22957 ,$ 13 f 4 $ Vermögensbestand im Ganzen.
Die Jahres-Bechnung pro 1. Juli 1868/9 wies aber an ourrenten Ein-nahmen nach:
898 4 10 f — $ Capital-Zinsen
241 „ 12 „ 5 „ aus der Erbenzinshebung
7 „ 24 „ 7 „ vermischte Posten (Strafzinsen)1147 $ 17 f 2 S) Summa, dagegen an currenten Ausgaben:
6 «^ 27 f 4 S) ständige Besoldungen
743 „ 15 „ — „ Stipendien und temporaire Bewilligungen
103 „ 14 „ 5 „ Verwaltungs-Kosten
36 „ ■— „ —„ Zinsen für das Cautions-Cap. des Eechngsführ.
8897 $ 26 f 9 fy in Summa, so dass eine Mehrausgabe dervorigen Bechnung von 148 ,$ 12 <gr 5 fy gedeckt, und der Best demVermögensbestande, diesem also im Ganzen 257 «f 20 f 5 §> zugeführtwerden konnten.
Bei beiden Collekturen zerfallen die Bewilligungen in folgende Zweige:
1. ständige Besoldungs-Zulagen an Pfarrer und Schullehrer;
2. temporaire Unterstützungen an Witwen und Waisen der Pfarrer undSchullehrer, und Hülfsbedürftige innerhalb der ehemals Wange n-heim'schen Gerichte;
3. Beihülfen zu den Bau-Kosten an Kirchen, Pfarren und Schulen, Wan-genheim'schcn Patronats;
4. Stipendien an Gymnasiasten und Studirende, deren Eltern innerhalbder ehemaligen Wangenheim'schen Gerichte ansässig oder im Dien-ste der Familie gestanden haben oder noch stehen.
Die Gesuche sind an die Collatoren also an die Senioren und den je-derzeitigen Superintendenten von Wangenheim zu richten, und wirddarüber bei Ablegung der vorigen Jahres-Bechnung, nach Massgabe derMittel des Etats für das folgende Jahr Beschluss gefasst.
Die Bechnungsführung für beide Collekturen ist gegenwärtig demHerrn Geh. Finanz-Bath Oschmann zu Gotha übertragen, dessen lang-jähriger, rastloser Thätigkeit der jetzt blühende Zustand beider Collektur-Fonds wesentlich zu verdanken ist.