Gerichtsbarkeit.
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welcher am III. Nonas Mai und am XI 0 , Kai. August 1331 bei den feier-lichen Gerichts-Verhandlungen vor dem Hainaer Thore zu Sonnebornerscheint (Reg. 35 u. 36 der II. Sammlung) und 1337 die Ueberlassungdes Antheils des alten Friedrich v. Wangenheim am Schlosse Bran-den f eis an seinen Neffen Friedrich bezeugt (Reg. 90 der ersten Sammlung). Im Jahre 1349 wird Heinrich Strieger in der vetterlichenEinigung vom 16. October von Friedrich des Aeltern und seiner NeffenFriedrichs und Lutzens v. W. Seite neben Heinrich Kellner zumSchiedsrichter bei vorfallenden Uneinigkeiten mit ihrem Vetter Lutz demJüngern erkohren, während der Letztere Hermann Strieger undHermann Schnauss (Snoitzen) als Schiedsrichter erwählt hat.
In dem Lehnbriefe des Landgrafen Friedrich des Strengen vom 3.Januar 1357 (Reg. 108 der ersten Sammlung) werden die Gerichte dervon Wangenheim als bestehend und geographisch begrenzt angenom-men, wenn „dem Marschall Friedrich von Wangenheim und seinem„Bruder Lutz alle durch den Tod des Heinrich von Salza erledigten„landgräflichen Lehnstücke in Wangenheimer, Brüheimer, Eber-„stedter und Tungedaer Flur, oder wo die sonst in der von Wan-„genheim Gerichten gelegen sind" von Neuem geliehen werden. AmSontage nach Michaelis 1384 wurde in Wangenheim von TytzelArchfeld und Rudiger Vornowe als „Richter uud Amtmann unsrer„gnädigen holden Herren Juncker Friedrich des Aeltern Herrn zu Wan-„genheim, Juncker Lutzens und dessen Brüder Fritz und Apel Her-„ren zu Wangenheim und Winterstein" ein öffentliches Gericht ge-hegt, vor welchem Apel von Hochheim und seine Söhne Fritz undApel, ihren Siedelhof zu Wangenheim, 3'/4 Hufen Landes in Wan-genheimer Flur, ein Pfund ewigen Geldes von verschiedenen Censitenin Wangenheim und 30 Acker Holz in der Schnepfenhart, welchesie der Aebtissin Agnes Prinzess von Hessen und dem St. Katha-rinen-Kloster in Eisenach für 52 Mark Eisenachscher Währung ver-kauft haben, ihren Lehnherrn Friedrich dem Aeltern von Wangen-heim und seinen Vettern „wie es Recht ist" aufgelassen haben, und dieseLehnherren nun dieses Gut „wie es Lehnrecht ist", aufgenommen unddem Gerichte wieder als „freies Gut" überantwortet haben, um solches,also gefreit, der Käuferin und ihrem Kloster zu übergeben. Zugleichaber fügt Friedrich der Aeltere von Wangenheim dieser vomKatha-rinen-Kloster erkauften Besitzung noch 3 Hufen arthaftigen Landes sehen- *kungsweise {luterlichen dorch god) hinzu, welche ihm von HermannPreusse (wahrscheinlich dem Geschlechte der Schaffs angehörigj ange-fallen sind, und freit und eignet sie in gleicher Weise dem Kloster St.Katharinae vor Eisenach.
Aus dieser wegen ihres ganzen Inhalts interessanten Urkunde (Reg.