Das Wappen.
29
ebenso gut, wien ritterlichen Ge-en, eine Erinne-im Westergaue■t hatten, währendderer von Hol-,on Wulferodter an das Balken-löchten.
eigen Gruppe vonsit mit dem Wan-
rkischen Forschun-ldes für die Erfor-eschlechter im Mit-swar verschiedenenfinden, haben an-lie Richtigkeit die-md hat namentlichs Gesammt-Vereinsurch mehrere Jahr-35 Nro. 6) interes-achen und mit ab-wie solches früherLe.debur gesche-
[iombinirten Doppel-von Sundhausen,, von Botenstein3rg als eine Gruppe;u einer nähern Er-ja dieser Geschlech-i der Zeitschrift des[IIL Jahrgang 1870
Holbach nebst ei-er Werna und von,en sowie über diei, über diese Fami-aen interessante TJn-ehörigkeit der Fami-
Werna und ihrender Wulferode als
unzweifelhaft heraus stellen, aber der Grund für die Vermehrung desBalkenschilds durch den hinzugefügten Thierschild bei dieser Gruppe istnoch eben so unaufgeklärt geblieben, als die Beziehungen, welche dieHerren von Wangenheim mit dieser Familiengruppe in irgend einerWeise in eine Verbindung gebracht haben könnten, aus denen die An-nahme des gleichen oder ähnlichen Wappens zu folgern wäre.
Die Herren von Botenstein oder Bodenstein hat Herr v. Mül-verstedt wahrscheinlich darum bei dieser Untersuchung gänzlich unbe-rücksichtigt gelassen, weil das Thier, welches im Bodenstein'schen com-binirten Schilde erscheint, von ihm unbedingt für einen Löwen angespro-chen wird, wie ein solcher Löwe auch im Schilde der alten Herrn vonGudensburg in Hessen sich darstellt, und dagegen das Thier des Hol-bach'schen etc. wie des Wangenheim'schen Wappens einen Wolf oderHund zeigt, welche bei der nicht tadellosen Arbeit der Siegelstecher leichtmit einander zu verwechseln sind. Wenn wir nun auch nach den unsvorliegenden Zeichnungen (Taf. V, Fig. 1 und 2) das Thier im Boden-stein'schen Wappen nicht unbedingt mit Herrn von Mülverstedt füreinen heraldischen Löwen, sondern vielmehr wegen des en face gestelltenKopfes für einen heraldischen Leoparden halten müssen, so lässt sich dochauch hier nicht läugnen, dass möglicherweise statt des Leoparden einWolf hätte dargestellt werden sollen, wenn die Annahme historisch zubegründen wäre, dass die von Bodenstein aus Asseburg'schem Stammeentsprossen wären, da aus diesem Geschlechte sich Mitglieder auch vonBodenstein genannt haben, was wir freilich nicht suf das Eichsfeld'scheSchloss Bodenstein sondern vielmehr auf das Braunschweig'sche Boden-stein bei Lutter am Barenberge beziehen möchten. Wie aber dieGestalten des Löwen und des Wolfs auf alten Siegelabdrücken leicht ver-wechselt werden können, dürfte das im Mühlhausen'schen Archive be-findliche Ebeleben'sche Siegel von 1306 zeigen, welches nach einer unsvorliegenden genauen Abbildung deutlich einen Wolf zeigt, während dasin Schoettgen und Kreissig Dipl. et Script. Tom. I, tab. I. Nro. 1 ab-gebildete Siegel von 1269 ebenso unzweifelhaft einen Löwen zeigt.
Es ist nun von verschiedenen Seiten darauf aufmerksam gemacht,dass gerade im Laufe des 13. Jahrhunderts in Thüringen sowohl bei denGeschlechtern des hohen Adels, wie bei den ritterbürtigen Familien dieSitte um sich gegriffen hat, verschiedene Wappen in einem Schilde zucombiniren. So finden wir zuerst bei Landgraf Hermann im Jahre 1209den Löwen in das Wappenschild aufgenommen, während seine Vorfahrenden weiss und rothen Balkenschild führten, der von nun an stets imblauen Felde aufgerichtet, mit dem alten Balkenschild belegt d. h. rothund weiss gestreift, das Thüringen'sche Landgrafen-Wappen wurde, wel-ches noch heute das Haus Hessen führt. Die Askanier fügten ihrem Bai-