Das Wappen.
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zwei rothe Bal-
wir den Balken-Herren v. Heim-jrafen von Bal-
Churwürde 1423•sächsischen Wap-i Adels begegnetllich desselben inb bei denen voner in combinirtenon Clettenberg-Ho-, v. Sundhausenmmen.n Gold und Schwarz
urkundliche Spur;hts zu dem Aska-enheim'schen Be-arhaupt und unterniemals die Rede,
durchaus zufälligeiner Client. Fuld.lenen Felde eineneigt, und welchesich 1273 von Bil-;he Rad im Siegelarzen Balken nunein (nicht der letz-sein, so Hesse sich
alten Bilsteineri und im Wester-ctur knüpfen (Lan-il zum Wappen).
weiland Professorbei dem Zerfallenl Thüringen, wozue die Bestrebungeniwalt in den einzel-gesessenen und prä-3 wurde, so stelltimentlich in dieserdaus Territorien p.
196 sq.) zerfiel der Westergau in fünf Untergaue, und finden wir in den-selben, von Südwesten an der Werra bei Breitungon und Salzungenbeginnend, und nach Norden fortschreitend folgende Geschlechter in ähn-licher Weise im Besitz der TJeberbleibsel der Grafengewalt, wie sie sichder Voigtei über die ausgebreiteten Villicationen bemächtigt hatten. Zu-nächst treten uns die Herren von Frankenstein und die Dynasten vomStein (de Lapide, vom Altenstein) entgegen, welche hauptsächlich densüdlichen Theil des Westergaus, die Breitunger Mark, unter ihreBotmässigkeit gebracht hatten, an sie reihten sich die Grafen von Wart-berg und Brandenburg, welche wir von Gerstungen abwärts an derWerra, aber auch in Goldbach und Sonneborn im östlichen Theiledes Westergaus finden und deren erster 1134 urkundlich erscheinendeAhnherr durch seinen Vornamen Wigger unwillkührlich an die alte Gra-fen-Familie erinnert, welche früher im ganzen Westergau gebot. Dannfolgen in der Mitte im Lupnitz-Gau eingeschoben die Herren von Wan-genheim bis zu den Grenzen des Altgaus, wo sie mit den Herren vonSalza an der nordöstlichen Grenze des Westergaus zusammen treffen,während die Herren von Treffurt mit ihrem freien Stammsitze zu Tref-furt an der Werra und der Vogtei über Behringen und die Hersfel-der Güter vor dem Haynich nordwestlich anschlössen, und dazwischendie Harzgrafengeschlechter von Lutterberg und Scharzfeld, von Ho-henstein und Clettenberg, sowie das Beichlingen'sche Grafenhaussammt seiner Nebenlinie von Lohra sich mit manchfaltigem Besitzthumeaus der Verlassenschaft der alten Gaugrafen im Westergau und in derGermarmark hineinschoben, soweit nicht in der Germarmark und aufdem Eichsfeld die hauptsächlich im Altgau dominirenden Grafen vonTonna und Gleichen prävalirten, welche durch die Vogtei über Erfurtfrüh in nahe Beziehungen zum Erzstift Mainz traten.
Wäre somit der schwarzgoldene Balkenschild der Herren von Wan-genheim eine Erinnerung an die alten Inhaber der Gaugrafschaft, so würdedamit, auch von einer Stammesgemeinschaft abgesehen, sich das Vorkom-men des Balkenschilds bei andern ähnlich wie das Wangenheim'schecombinirten Wappen erklären.
Sollte der Bertoldus de Hagen, den wir 1243 in Hayna vomStifte Fulda, dessen villicus er bisher war, belehnt und also nicht mehrals Ministerialen sondern als Vasallen finden, nicht etwa der Bertohusde Wangenheim sein, dessen Spuren wir seit 1195 verloren haben,und den wir oben auch schon als Begründer eines Wintersteiner Stam-mes ohne Erfolg aufgesucht haben, und sollte der Hagen'sche Balken-schild also nicht der Wangenheim'sche sein, welchen mit Ausgangdieses Hagen'schen Stammes der ihm folgende und seinen Namen adop-tirende Schlotheim'sche Stamm seinem Schilde mit den Schafscheeren