6
I. Buch. Erstes Capitel.
Landgrafenhauses, Ludwig dem Bärtigen, dürfte aber schon der Umstandbedenklich entgegenstehen, dass wir die während des 12. Jahrhundertsurkundlich auftretenden Mitglieder des Wangenheim'schen Geschlechtsauch bei solchen Verhandlungen, an denen Ludwig III., der Enkel Lud-wigs mit dem Barte und dessen Sohn Ludwig der Eiserne theilnahmen,nicht im Gefolge dieses seit 1130 mit der Landgrafschaft bekleideten Herr-scher-Geschlechts als dessen Ministerialen, sondern vielmehr bei mehrerenGelegenheiten im Gefolge der Erzbischöfe von Mainz und Aebte von Fuldafinden, und auch ausdrücklich als Ministerialen der Fuldaschen Kirche ineinzelnen Gliedern bezeichnet sehen. Wäre das Geschlecht mit dem Frän-kischen Grafen Ludwig dem Bärtigen erst um die Mitte des 11. Jahr-hunderts in Thüringen eingewandert, so würde dasselbe sich gewiss auchzunächst in der Gefolgeschaft seiner Nachkommen zeigen, und sprichthauptsächlich auch der Umstand gegen ein solches Verhältniss, dass wäh-rend wir das Wangenheim'sche Geschlecht im 12. und 13. Jahrhunderttheils im Ministerialitäts-Verhältnisse zur Fuldaschen Kirche finden, das-selbe doch auch gleichzeitig vom Erzbischofe von Mainz zu Daberstedtund Melchendorf Lehngüter und zu Eschenberge ein Reichsgut vomKaiser besitzt, während sein Stammsitz Wangenheim freies Allodiumwar und blieb bis dasselbe erst 1395 dem Meissenschen Regentenhause zuLehn aufgetragen wurde.
Geschlechter gleichen oder ähnlichen Namens, woraus auf eine Stam-mes-Verwandtsehafifc zu schliessen wäre, sind uns im Kreise der DeutschenAdelsfamilien nicht aufgestossen, wohl aber nannte sich von dem fränki-schen Orte Wenkheim, wie oben schon angeführt, ein ritterliches Ge-schlecht, welches in den Urkunden auch wohl von Wangheim geschrie-ben wird, während es sich seit dem 15. Jahrhundert doch mehr des Zu-namens Hund und Hund von Wenkheim bedient, woraus denn, zu-mal der Namen Hund an das Windspiel im Wangenheim'schen Wap-pen erinnert, und diese Herren Hund von Wenkheim seit dem Aus-gange des 15. Jahrhunderts Besitzer des Schlosses Altenstein gewordenund mehrfach mit denen von Wangenheim zu Winterstein, ihrenNachbaren verschwägert waren, öftere Verwechselungen beider Geschlechterentstanden sind. So nennen einige Schriftsteller den Churfürstlichen Be-amten, welcher Dr. Luther auf der Rückreise von Worms im Thürin-ger Walde gefangen nehmen und in die sichere Haft auf der Wartburgbringen musste, einen Wangenheim, während es doch der Ritter Burk-hard Hund von Wenkheim zum Altenstein Churfürstlicher Schenkund Amtmann zu Gotha und Hans von Berlepsch Hauptmann zurWartburg waren, welche diese wohlwollende Gefangennahme zur Aus-führung brachten. Vor der Erwerbung des Schlosses Altenstein kom-men aber die Hund von Wenkheim in Thüringenschen Verhandlungen
und Händelnander zu uni
In denlen genanntnoch heute 1Erfahrung biGeschlecht iidesselben inbekannt ist.stoph Ado'mehrere Gerund temporaderte in derhaben, habeisind jetzt g:ihnen kann i
Möglichwelches zurWangershitert erscheiiSchweden-H(über welchesgerssen ei1586 seinenWittwe im ]sinde in Kaverlieh darauam 6. JuniForderungendas Dorf Teeiner andernGustav Adscher Reutersen deshalbSkytt, GuTransports udem Bürgenlehns-ContracverpfändetenDörfern W alegen, undLast Roggen