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Die Predigten Taulers : aus der Engelberger und der Freiburger Handschrift sowie aus Schmidts Abschriften der ehemaligen Straßburger Handschriften
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77. Qui michi ministrat, me sequatur.

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Aber wenne der mensche kiesen mag, so sol er me mit minnen nemen underwelen fluht aller manigvaltikeit, und keren mit allen kreften zu ime selber.Der mensche sol Gotte dienen mit noch sinem willen, sunder noch Gottes willenin'allen dingen von innan und von ussen. War der mensche get und waz erdete, also er Got nüt inne enhat, so get er unsicherlich und ungewerlich, also 5eine geschrift sprichet: 'we dem der alleine ist: vellet er, so hilffet ime niemanuf.' Aber wenne der mensche sich vor gewarnet liet und die bürg wol gesätist, so enkunnent ir die vigende mit angewinnen. Und wan der mensche Gotalso wol ingevasset und gegenwertecliche in sich gezühet, so genüget in alsowol mit kleinen dingen; alle ding sint ime denne gut und gnüg; in ungelicheit 10isi__sine stat und werg und lüte; also man Got wol inne hat, do nimmet dermensche me zu und erkrieget die tugent vil e danne in der glicheit, alleine esder naturen vil swer si, und er darf vil me flisses und zügekertheit sines ge-mütes, und also ist in der glicheit mit: do get es selber zu, und in diseme en-vindet er nüt obe er si ein getruwer diener Gottes, und nimmet in ungelicheit 15me zu und vindet sich selber in truwe verre baz denne in glicheit. Wer dazime der mensche entginge, do ensol er mit lange uf bliben, sunder er gebe essinre kleinheit und vernihtekeit schult und kere snellecliclie wider in Got so eso besser: so ist es zuhant geton und wurt glich. Wil der mensche uf simegebresten lange bliben und wil sehen wie es herzu komen si oder es solte 20alsus oder also geton han, das haltet in alles uf ein unberihtekeit; kere dorihtezu Gotte; bistu ungelich, wie wiltu bas glich werden? wie wil der menschedeine tode verrer kummen danne mit dem woren wesenlich en lebende? wie wilein mensche iemer warmer werden denne das er sich dem füre noher machet?Ouch sol der mensche alle sine Sachen uf Got legen und ime lossen: so versiht 25er ime alle ding in daz aller beste und sol ime daz gantz getruwen und nemedenne in der getruwunge alle ding für daz aller beste, und si gantz züfriden.Wil aber der mensche nüt getruwen Gotte und sich uf in nüt lossen: wenneer wil mit den dingen gon schaffen und sorgen und würken, so let in Gotdicke in not kummen, daz er sehe wie verre er mit siner helffe kummen müge; 30aber liesse sich der mensche in rehten truwen Gotte und in allen Sachen, inallem sime tünde: sicher so versehe er in innewendig und ussewendig unzellichbas denne alle creaturen hulffent; wanne er ist vol gnoden und worheit: wazman mit truwen an in suchet, das vindet man. Aber die getruwunge die solgon usser truwen, Got meinen in gunst und in willen: so ist getruwunge über 35alles gut. Also man Got nit zu vil mag geminnen, also mag man ime nüt zu

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4. dingen f. F, nacJdr. beigcschr. S. 6 f. s. enhat er n. der ime uf helfe F.

7. hat F. besät F. 8. ir F, f. S. 1.5. n. also o. F. 15 f. in ung. m. z.] ungeliches niedinne z. F. 16. in tr.] sine tr. F. 18. schult f. F, naehtr. beigeschr. S. 21. derihte F.25. Sachen gotte vflegen F. got beigesclir.S. 26/". und solfür daz aller beste f. F, naehtr.beigeschr. S. 35. u. rehter tr. F.