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Die Predigten Taulers : aus der Engelberger und der Freiburger Handschrift sowie aus Schmidts Abschriften der ehemaligen Straßburger Handschriften
Entstehung
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60 g. Homo quidam fecit ceuam magnam. 321

gelossen und hetten gelitten was wir möchten, denne wir nu hie verderbenmüssen!' Recht also tünt dise zaghaften lüte, die von kleinen geloben sint.Als der vigent in nohet al rüschende über die steine mit den manigvaltigenvtcgemn der bekorunge, so gedenkent si: 'es ist ein affenheit; mir geschieht vilbas das icli in Egypten, in der weite, in bekümbernisse der creaturen und in 5ir minne blibe, in der angste miner seien, denne ich si doch verlieren stille'.Alsus verblibet mauig mensche, das si Gotte nüt engetrüwent. So sol dermensclie vallen an unsern herren Jhesum Cliristum und bitten den das er sinenhimelschen vatter für in bitte, mit vollem trüwende vallen uf in.

Von der dritten Wirtschaft stillen wir bevinden als wir dar komen: des 10lielf uns Got. Amen.

GOh (= I, Nr. 35).Karissimi, liumili amini sub potenti manu Dei et c.

Aller liebsten, demütigent üch under die gewaltigen hant Götz, uf daser üch erhöhe in der zit der beschöwunge. Alle üwer sorgveltikeit die werffentin in; wau er sorget für üch. Sint nüchtern unde wachent; wan üwer wider- 15sache der tüfel der löffet umbe als ein briwmender lügender löwe, siiehentwenne er üch verslinde: dem wider/iiO'^stont mit dem geloben.

Ir süllent wissen das ir die selbe lidunge haut die üwer brüderschaftlidet in der weite; sunder Got der üch geladen het in sin ewige ere, der solüch volbringen und sol üch Sterken und stetigen in Christo Jliesu. Der nu 20durch in ein kleines lidet umbe sin ere, dem si lob iemer ane ende.'

Dis ist die epistole die uns der minnekliclie fürste min herre S. Peterfür leit, an der Avir vindent ein gantze lere ze volbr'mgende und ze er-volgende alles das die lieilige kilche alles das jor begangen hat mit allen denhochgeziten, und wirt dis alles mit disem beslossen und ervolget, ob wir 25das halten.

Er sprach: 'lieben brüder, aller liebsten, ir süllent üch demütigenunder die gewaltigen hant Götz'.

3/'. den man. weg. S, dem m. wone E. 9. b. und in. 8. vallen E 01, valle S.12. in S (Stück 3S) zu der Übcrschr.: Die bredige usser sant Peters epistele von dem flirtensnnnendage, leret drie tilgende, demütikeit, gütlich minne und bescheidenheit, und ouch wacker-keit wider den lügenden löwen des bösen geistes. Vgl 1. Pctr. 5,6. 16. brinneiider E, /'. 8.17. wenne — üch ES, leorr. wen er 88. 20. Absats (%-Zeichen) vor Der statt vor Dis E.22. fürste min E 89, f. S. 23. vor wir rad,: das E. 24. alles {nach kilebe) f. S. 25. vorbesl. gestr.: concludiert vnd hie mit E. 26. bebaltent 8.

Deutsche Texte des Mittelalters XI. 21