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Die Predigten Taulers : aus der Engelberger und der Freiburger Handschrift sowie aus Schmidts Abschriften der ehemaligen Straßburger Handschriften
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299
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60 d. Quod scimus, loquimur, et quod vidimus, hoc testamur. 299

minre denne ein nadelspitz klein si wider himel und erden engele, ja tnscntwerbe und sunder alle zal und mosse.

Dis ist zemole unmüglich allen verstentnissin hinnan ab ze verstündewie die hohe weseliche einikeit so einveltig ist an dem wesende, die einigeeinikeit und drivaltig an den personen, wie der underscheit der personen ist, 5wie der vatter gebirt sinen sun, der_ sun usgande und doch inne blibende (ineime bekentnisse sin selbes sprach der vatter sin ewig wort), und wie von dembekentnisse das von im usget, usflüsset ein unsprechlich minne, das do ist derheilig geist, und die usfliessenden wunder in niesseilt in unsprechlicher bevelli-keit ir selbes und in eime gebruchende ir selbes und in weselicher einikeit. 10So ist der vatter, das der sun ist in mügenheit, in wisheit und in minnen.Also ist der sun und der heilig geist als ein, und ist doch so gros unsprechlichunderscheit an den personen, und das in einikeit der natural usfliessendeunbiltlichen.

Hinnan ab möcht man wunderlich vil wort machen, und enist doch 15alles mit gesprochen nach verstünde wie die über weseliche übertreffende eini-keit in underscheide ist.

Hinnan ab ist besser ze bevindende wan ze sprechende. Und es istnit lustlich von diser materien ze redende noch ze hörende, aller meist do diewort in getragen sint, [1S4 V J und och von der ungelicheit Avegen, wan es alles 20ungesprochen verre und frömde ist und in uns ungeborn ist; wan es ist überengelseh verstentnisse. Und wir bevelhen dis den grossen phaffen; die mussentdoch hinnan ab etwas worte haben ze beschirmende den geloben, und die hautgrosse buch hinnan ab. Aber wir süllen einveltklich geloben.

Sant Thoman sprach och: 'nieman ensol och dar über griffen das die 25lerer gesprochen haut, die es mit lebende ervolget hant und disem nachgegangen sint, das si es von dem heiligen geiste habent.' Wan als inkeinding enist lustlicher noch minneklicher ze bevindende, also ist kein val sörgk-licher denne hie an ze irrende. Und dar umbe lossent üwer tispitieren hinanab sin und gelobet es einvelteklich und lossent üch Gotte. Die phaffen was 30hant si anders ze tunde? und die enwurden och nie also subtil als ietz in derVernunft. Aber sehent das es in üch geborn werde in dem gründe, mit invernünftiger wise, sunder in weselicher wise, in der worheit, nüt in redende,sunder in wesende.

1/'. engele —mosse f. S. 3. hinä auf Ras. E. 5. und (vor wie) 8. 6. s. sunund wie d. s. u. ist u. d. 89. 7. selbs Vö wie d' v. spricht s. ewigs w. Brück. 8. das erstedas auf Bas. (urspr. so ?) E. 9. usfl. w. in n. in süssekeit in u. hev. S'J, infliessenden w. insüssekeit in u. b. S. 10. das zweite und] wan S. 15. 18. Hinnan ab so E. 19. nit mitVeno. a. li. (vom Sehr.?) E, nüt S. 21. fr. ist, vnd ist vnß verborgen. Wann Druck.

23. 24. 29. hin in hTnä v. j. H- korr. E. 23 f. und die— ab f. S. 25. och (beidemal) in

och v. j. H. korr. E (nicht oben 20, unten 31 usw.). 27. als /'. S. 28. also] und S.

29. denne: de v. j. IL ziuischcngeschriebcn E. 30—32. Die pf. — venmnft f. 8. 32. Aber

sehent] und ahtent S. in dem gründe f. S.