9. Jhesus ging us in die ende der lande Tyri und Sidonis. 41
Kinder, dis ewangelium wiset uns uf den aller edelsten, nutzesten, sichersten,wesenlicliesten ker den man in der zit haben mag; und welich ker ettelichese nüt in diseme beschiht, als das denne der mensche getan map:, Aas hülfet«mg oder zumole mit. Nu nement das wort: 'Jhesus ging uz'. Wannen us?z den schribern und den phariseen. Kinder, merkent disen grünt! Weliches 5tue lute von den daz Jhesus usging? Die schriber daz warent die wisenvon Iren künsten hieltent, und die pharisei das worent die von irre geist-ieit hieltent, und die stundent uf iren wisen in iren ufsetzen. Hiebi sol manennen zwen die schedelichen gründe die under geistlichen lüten gesin8'ent; und wele in disen so verblibent, die verderbent, wanne dis verderbet 10> und usser diser enkeiwe entwürt mit us. Und ist doch wenig lüte, sü sintiseme einen ettewaz besessen oder in allen beiden, mer die einen vil medie ^ andern. By den schribern verstet man die vernünftigen die alle dingent m ir vernünftige wise oder inire sinnelicheit; sü schöppfent durch diee und ziehent es also in irre Vernunft das sü grosse ding verstont, und 15. . ° mne ir glorien und sprechent hohe wort, und in dem gründe do dieda ^ lieiUZ <luellen solte > da blibent sü itel und wüste. Und dan die andernsint die pharisei, das sint die geistlichen die sich für gut haut und halten!für 11 Se ^ er un ^ stont in iren ufsetzen und wisen und haltent ire gewonheit„ t *\ ^ und we H en t in den geachtet sin und gerümet sin, und aller ir 20Jlie • S ^ V °^ ur * e ^ s u ^ a ^ e die die der wisen nüt ensint. Unser herre
einr S . lstus der 8' m £ lls von disen lüten. — Dise lüte hattent in gefreget ino. Wl _ se n eines urteiles, warumbe sine jungem nüt enthieltent die gutensnr ^ ^ 61 ' vorc ' ei ' en un d das sü mit ungetwagenen henden essent. Dotunt° V UnSe - r ll61Te wieder: ' warumlb haltent ir Götz gebot nüt?' Eehte also 25für v » 6 ' S1 * haltent ir eigenen wisen und ufsetzen und alle ir gewonheiturt '1 ^ ^^ cüe manunge und den götelichen willen, und vernütent undenk e edem Gtotz fründe die enkeinen eigenen ufsetzen noch wisen
Vol Ulent ^ evo ^8'en, dan das sü Gotte in sinen verborgenen wegen miissentder ' Eisern urteile en meinet man nüt daz man üppige riichelose lüte in 30
a menungen nüt urteilen sülle; so vergienge geistliche zuht. Vor diser
2f „ tt ,. J' d ' e a - edelste nvtzeste sicherste wesenlicheste k. F. 2. gehaben kan F.
nu ni ol Wise f' 88 ' 3 - l d - in geschult F. 4. das] dis F. J. der g. 91. 5. K.
Vei "blibet • 7 ' ilem g ' F 8 ' "^ Uf 0J ' 9 ' soli edelichesten F. 10. wele f. F.
e akei me p 1(llrbet F 10 f- wanne ~~ sü ] so waz Vdirhet F. 11. diseme 91. enkeine S,14. sin , , d - gar w. 01. doch f. F. 12. einigeme F. 13. verstet] nimet F.
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»ngetwS" 16 ^ 6 ' R 22 ' CristUS f K L die L F 23 - w - daz s - F 24 - vederg K27 - ffian 'Cod. 88, darübergeschr.: ungeweschenen'. 25. enhalte ir nvt g. g. F.
lose 9! Ug6n f' 27 f- und «rteilent f. F. 30. üppige] itele F. röckelose F, veruht-
31. der f. F. nyt ejisvlle vrt. F. verurteilen 91.