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Die Predigten Taulers : aus der Engelberger und der Freiburger Handschrift sowie aus Schmidts Abschriften der ehemaligen Straßburger Handschriften
Entstehung
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33
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7. Simile est regnum celörum. 33

echte lue inne were; und wurt er mit diser blute gezogen in den tieften

grünt der hellen, es müste ime himelrich und Got und selikeit do in der hellen

Verden. Und darumb wer dise blümen hette, der endörfte sich nüt förhten in

' eille _ wise noch fürwürffe die ime engegen louffent, waz daz si, do Got

nierliche inne gemeinet wurt, do enmag ime nüt gewerren noch geirren. Dan 5

^nt die snnne noch klerlicher und würfet ir hitze uf dise fruht und machet

tuil ne ie nie und ie nie; und beginnet die süssekeit ie nie und ie nie sich

ossen, und beginnent die mittel gar dünne werden; alsus in diseme daz die

l ttel zu lest also dünne werdent daz man die gütlichen inblicken hat vil

ne on alles underlos; also dicke und also snel also man sich zu gekeren 10

' a g, so vindet man von in innan die götteliche sunne schinen vil klorer dan

. e s nnnen an dem himmel ie geschinen, und wurt also alle, des menschen

Se a l so vergottet daz er enkeines dinges also Averlichen also Götz enbevindet

ensmacket noch enweis in einer wesenlicher wise, doch verre über

nunffcig wissen und wisen. Harnoch so blichet man und blösset die bletter 15

e > daz die sunne sunder alle mittel niüge uf die fruht sich gegiessen; also

valient rehte alle mittel in disen menschen abe, und empfahent alles sunder

mittel; hie vallet gebet abe und die bilde der heiligen und wisen und

ngen; nnd ouch ensol der mensche nüt daz abe werften bitz daz es selber

-r--~ bellet. Dan in dem do wurt die fruht so unsprechenlich süsse daz dan 20

kein Vernunft verston mag, und klimmet also verre daz der geist in(i * Une , so vei 'sinket das er die underscheit so verlüret, er wurt also ein mit' ^ s ussekeit der gotheit daz sin wesen also mit dem göttelichen weseno ^ c fangen wurt daz er sich verlüret, rechte alse ein troppfe wassers in einigr~Y§JL_Z§ssei._wines; also wurt der geist versunken in Got in götlicher 25v i, ^ 5 ^ az er do verlüst alle underscheit, und als daz in dar het braht, daz} st . * ^° s inen namnien, also demütikeit und nieinunge und sicli selber, und, Inter stille heimliche einekeit sunder alle underscheit. Och kinder, hie^ nieinunge und demütekeit ein einvaltekeit, ein wesenliche stille ver-. pnneit, daz man es kume gemerken kan. Ocli in diseme ein stunde zu 30le i jo einen ougenblick. daz ist tusent werbe nützer und Gotte werder dan1 Z1 8' jor in dinen eigenen ufsetzen. Daz uns dis allen werde, daz helffie >p f r

üns Got. Amen. V..

wfl] . fe 2 - e |me F. 3. wer] der F. b. in der worheit h. F. 4. w. und n. 91. fürdas J* ime f' 91 - 5 ' iime f' F ' g ewer(1 en 91. 7. das zweite ie f. F. s. da i. F.11 in° e ' ie ie f" F - 8 - alsus l und alles us 9L 9 - götteliche in Michelle F. inhlickunge OLalles 88 Wendig . 91 ' binnE R diS6 S ' F ' klerlicIier 91 > kla re F. 12. a. die s. 88.

gehet 89 13 ' enbevindet ] ingefült F. 17. disem SS. enphahet F. 18. valient abev. 0] ( 19- daz vor abe f. F. 21. kumment 88. 22. also v. 01. 24. s. also

28 fi v ' lus et F. 25. versenket 01. 26. verlurt SS. 27 f. Und vor ist f. F.

den F 88 F ' 29 f- st und eine v - 91 - 30 - 0ucu 8S F - 31. einen] ein F. 32. dinen]des F.

"u'Bche Texte a <* Mittelalters XI. Q