110ment und warf die portugiesische Kavallerie auf ihr eigenesGeschütz, welches sie überrannte. In dem Augenblick je-doch, wo der General sich auf die Infanterie werfen will,erscheint die englisch=hanövrische Kavallerie, und stellt sichin Masse ihm in den Weg. Dreimal wiederholt Trei-lard seinen Angriff mit den Dragonern und zwingt endlichden Feind bis auf die Höhen bei la Rosas zu weichen:hier war dessen Reserve aufgestellt und der Kampf beginntnun von Neuem. Treilard mit seinen Dragonern wirdgeworfen, doch in diesem Augenblick rückt Palombinimit drei frischen Dragoner=Regimentern und den Lanzierszur Hülfe herbei; ein rascher Angriff entscheidet und derFeind wird gezwungen, in Unordnung zu fliehen; er läßtuns 2 Oberste, mehrere Offiziere und 200 Gemeine alsGefangene, so wie mehrere Geschütze und eine Menge Ba-gage als gute Beute zurück. Bei dieser Affaire zeichnetesich der Lieutenant Korff besonders aus. Da der Könighier aber erfuhr, daß Wellington mit einer bedeutendenHeeresmacht im Anmarsch sey, so ging das Ganze nachMadrid zurück, von wo aus de la Tour mit seinerKompagnie dem Marschall Süchet zugetheilt wurde undüber Cuenca nach Valencia ging.Als er vor dieserStadt angekommen war, erhielt er den Befehl nach Za-ragoza zu gehen und von hieraus Mundbedarf nachFraga und Miquenza zu eskortiren, über welches Ge-schäft 7 Wochen dahin gingen. Nach diesem mußte dela Tour, im Verein mit dem 9. Husaren=Regiment und
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Erinnerungen aus den Feldzügen der bergischen Truppen in Spanien und Rußland
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110
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