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Erinnerungen aus den Feldzügen der bergischen Truppen in Spanien und Rußland
Entstehung
Seite
109
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109am 4. April mit 26 erbeuteten Lastthieren in Burgos wie-der ein. An demselben Tage jedoch mußten wir gleich derGarnison von Soria zu Hülfe eilen, die vom Feindeumringt, bereits ihre ganze Munition verschossen hatte.Die Stadt wurde entsetzt, der Feind bis in die Gebirgeverfolgt und das Regiment nebst den übrigen Truppen un-ter Caffarelli bis in die Ebene von Zaragoza vorge-schoben um dem Marschall Süchet, welcher bei Valen-cia stand, den Rücken frei zu machen und die Gegendvom Feind zu säubern. Hierauf ging das Regiment überdel Campo nach Soria und von da, unter beständigemGefecht mit den Min a'schen Insurgenten, nach Burgos zurück.Am 21. Juli wurde Kapitain de la Tour mit sei-ner Kompagnie, worunter die Lieutenants Korff undSchneider, dem General Palombini zugetheilt undging mit dessen Division nach Madrid, wo er den 27.eintraf, und mit dem König Joseph nach Zamora mar-schirte, um dem Marschall Marmont, welcher sehr ge-drängt wurde, Luft zu machen. Leider fanden sich aberalle Brücken über den Duero bereits abgebrochen und eswar keine Möglichkeit, Geschütz über den Fluß zu bringen,weshalb sich der König genöthigt sah, auf dem nämlichenWege zurückzugehen. Am 11. August traf der König mitden Engländern zusammen, die sich bei Segovia mit derportugiesischen Armee vereinigt hatten. Der Feind mochteetwa 12,000 Mann stark seyn. General Treilard er-öffnete das Gefecht mit dem 13. und 18. Dragoner=Regi-