88schen Truppen, ist so einzig in seiner Art, daß es mir er-laubt sein mag, einige spätere Data hinzuzufügen. Wirwaren kaum in Düsseldorf angekommen, so wurde auchgleich wieder, aber diesmal unter weit schwierigeren Um-ständen wie sonst, rekrutirt, denn im Bergischen Landewaren an mehreren Stellen Unruhen ausgebrochen. EineMenge junger Leute durchzogen unter dem bekannten Na-men der Klüppel=Russen mehrere Ortschaften, siewurden zwar ohne Mühe zerstreut, und ihr Anführer inDüsseldorf erschossen, doch entzogen sie sich auf allerleiArt der Conscription und von denjenigen, die eingebrachtwurden desertirten oft hundert in einer Nacht. Endlichkam Groß=Major Moers mit dem Bataillon des 3. Re-giments aus Spanien und nun wurde mit Beihülfe desDepots wieder ein 1. Regiment formirt, welches gleich nachCherbourg, Departement de la Manche, abging undSpäterhin wurdein dieser Stadt als Garnison verblieb.sammt dem Depotnoch ein Bataillon gebildet, welchesMontmedy mar-zuerst nach Jülich und dann nachunter dem Generalschirte, wo sich bereits die LanziersTraver befanden. Nachdem die hohen Alliirten das ber-gische Land besetzt hatten, wurden sämmtliche in Frankreichbefindliche bergische Truppen entwaffnet und in die Ge-fangenschaft geführt. Zu Bourges en Bery, trafendie von Cherbourg und von Montmedy zusammenund wurden in der Gegend zwischen Tours und Sau-mür, theils in den Städtchen Langais, Restignais
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Erinnerungen aus den Feldzügen der bergischen Truppen in Spanien und Rußland
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