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Erinnerungen aus den Feldzügen der bergischen Truppen in Spanien und Rußland
Entstehung
Seite
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83daten eingetroffen, die Uebrigen aber auf der Retirade um-gekommen oder gefangen genommen worden. Am 9. Ja-nuar rückten die Bergischen wieder in Marienwerderein. In der Nacht vom 11. auf den 12. hatte sich einPulk Kosaken in die Stadt eingeschlichen, es gelang ihnenindeß nicht, den Vice=König von Italien aufzuheben undsie zogen sich ohne einen Mann zu verlieren, wieder zu-rück. Wir verließen Marienwerder am 12., den tod-kranken Adjutant=Major Heubes zurücklassend, und gin-gen bei Neuenburg über die zugefrorne Weichsel.Auf dem Eise noch hatten wir das letzte Gefecht mit denRussen und marschirten nun mit dem Vice=Könige überSchwez nach Posen. Wir waren zur Garnison nachGlogau bestimmt, doch in Posen angekommen, erhieltenwir die Ordre nach Düsseldorf zu gehen, wo wir den1. März 1813 glücklich eintrafen. Unser Einzug war ganzgeräuschlos über die Benrather=Brücke in die Kaserne.Von sieben Bataillons Infanterie und einem BataillonArtillerie, trafen im Ganzen, etwa 64 Offiziere und 130Unteroffiziere und Gemeine, im elendesten Zustande hierwieder ein; von diesen letztern aber hatten nur WenigeRußland gesehen, sondern waren, wie schon bemerkt, aufdem kleinen Depot zu Königsberg und aus verschiede-nen Lazarethen gesammelt worden. Sonst war es wohlüblich, die aus dem Felde zurückkehrenden Truppen miteiner kleinen Ehrenbezeugung zu bewillkommnen, sei es auchnur in der Art, daß die Herrn Offiziere zusammen spei-