82route herandrängte, recht gut zu nennen. Leider bliebenindeß viele liegen; der Magen, an keine Kost mehr ge-wöhnt, wollte nicht mehr verdauen, und Krankheiten allerArt, diese Gefährten des Unglücks, stellten sich ein, undzwangen von den Bergischen den Oberst=Lieutenant Ablerund von Blank in Gumbinnen, Hemskerk und denGrenadier=Kapitain von Kochs, in Königsberg zuverweilen, wo sie nach einem glücklich überstandenen Elendedem Tod zur Beute wurden. Gegen Ende Dezember1812 trafen die Bergischen in Marienwerder ein undwurden in dem Dorfe Groß=Banken untergebracht, woselbstsie sich bis zum 9. Januar 1813 ungestört ausruhenkonnten. Doch die Quartierträger hatten während derDauer des fürchterlichen Krieges, schon so viel ausgestan-den, daß die Verpflegung beim besten Willen nur sehrmittelmäßig genannt werden konnte. Wir Offiziere selbst,ohne Geld und sonstige Mittel, mußten an jedem Bedürf-nisse Mangel leiden. Die Mehrzahl, nur im Besitze derKleider, die sie auf dem Leibe hatten, wurden von Unge-ziefer gemartert; dazu kam noch, daß die aus Rußlandzurückgekehrten, wenn auch nicht ganz krank, doch alle alsRekonvaleszenten betrachtet werden konnten, die einer vor-züglichen Pflege bedurften. Uebrigens sammelten sich hieretliche 30 Offiziere und etwa 100 Soldaten, die sich theilsaus dem Depot von Königsberg; theils aus einigenLazarethen, zusammen gefunden hatten, denn aus Ruß-land selbst waren höchstens 10 Unteroffiziere und Sol-
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Erinnerungen aus den Feldzügen der bergischen Truppen in Spanien und Rußland
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82
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