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Erinnerungen aus den Feldzügen der bergischen Truppen in Spanien und Rußland
Entstehung
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62auch war das wehrlose Gesindel, welches durch das 9.Korps etwas Lebensmittel erhalten hatte, auf keine Artfortzutreiben. Den 26. gings über Nizmanizka, wel-ches zerstört wurde. Die braven Badener hatten einigeFuhren mit Kraftmehl erhalten, welche sie hier austheiltenund uns Bergischen auch einen brüderlichen Theil davonzukommen ließen. Alle überflüssigen Wagen wurden verbranntund die Pferde der Artillerie übergeben. Das Haupt-Korps marschirte bis Borisow, die bergische Infanterieaber bis Staro Borisow, einem Schlosse des FürstenRadziwil, wo der Kaiser sein Nachtquartier nahm, undlagerte sich vom 26. auf den 27. um das Gehöfte desSchlosses; das Lanzier=Regiment welches zur DivisionPartoneau gehörte, blieb in Borisow zur Deckungzurück. General Eblé hatte am 26. gegen Abend bereitseine Brücke über die Berezina beendigt, und der Kaiserging am 27. um 2 Uhr Nachmittags mit dem Reste sei-ner Garde über dieselbe. Die Bergischen folgten undlagerten sich dicht an der Brücke, aber als ob uns nichtswie Mißgeschick treffen sollte, trat jetzt wieder Thauwetterein. Der bisher festgefrorne Boden des Sumpfs fing anzu weichen; das nasse Kienholz war durchaus nicht zuentzünden und wir verlebten hier eine so schreckliche Nacht,daß sie nur durch den noch weit fürchterlicheren folgendenTag übertroffen werden konnte. Den 28. Morgens muß-ten die Bergischen wieder über die Brücke, um die Höhenvon Studzianka zu besetzen. Die Badener standen