16waren in Campodouro, St. Michel, (die Flohburg ge-nannt) und dem Kloster der heiligen Engel vertheilt,eine Kompagnie unter dem Kapitain von Kumpsthoffstand zwischen beiden Orten. In der Nacht vom 12. aufden 13. geschahen die ersten Belagerungsschüsse aus derBatterie am Galgenberge auf die kleinen Forts, St. Nar-cis und St. Louis, und am 13. selbst wurde OberstBeuermann vom Generalstabe als Parlementär an denGouverneur Don Alvarez nach Gerona hineingeschickt,um ihm freien Abzug anzubieten. Die Antwort war sehrtrotzig. Er ließ sagen: „er würde von jetzt ab, auf jedensich nähernden Parlementär Feuer geben lassen, und fürderauf keine Art mehr mit den Franzosen unterhandeln, alsmit den Mündungen der Kanonen.“ Somit war dasgroße Drama eröffnet, welches noch sieben Monate dauernsollte, und die Belagerung nahm ihren förmlichen Anfang.Das Geschütz bestand aus zwanzig Mörsern, zwölf vier undzwanzig=, und sechszehn zwölfpfündigen Kanonen; Muni-tion war hinreichend im Reserve=Park zu Campodouro.General Taviel befehligte die Artillerie und Oberst=Lieute-nant Lazaron leitete die Arbeiten.Am 13. punkt 12 Uhr eröffneten die 20 Mörserdas Bombardement nach dem dem französischen Thore zuliegenden Theile der Altstadt. Dies dauerte ununterbro-chen 33 Tage fort; ein Theil der Stadt und sämmtlichedrei Hospitäler, nebst dem großen Magazin waren ver-nichtet, doch der Geist der Geronesen nicht um das min-
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Erinnerungen aus den Feldzügen der bergischen Truppen in Spanien und Rußland
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