15Detaschement Chasseurs zu Pferde zu einem Ueberfall kom-mandirt, der auch sehr gut gelang und uns für einigeZeit Ruhe verschaffte. Am 8. marschirten wir über Mont-Roxa nach Saria weiter, wo unter geringen Anstren-gungen der Terfluß überschritten wurde, indem die Spa-nier nur ein Geschütz bei Pont=Major, und zwar ganohne Wirkung, aufgestellt hatten. Wir nahmen sofort dasKloster St. Michel mit Sturm, wobei der Lieutenantvan Bergheim und einige Mannschaften erschossenwurden. Das 2. Regiment besetzte St. Michel; das 1.bezog ein Lager bei Campodouro und schob seine Vor-posten bis gegen den Thalrand des Montjui vor. Eswurden Schüsse aus der Entfernung gewechselt, die abergar keinen Erfolg hatten. Die Spanier ließen ihr „Ca-racho“ zwar fleißig hören, aber das that uns nicht wehe.Am 2. Juni stürmte das 2. Bataillon des erstenRegiments, unter Anführung des braven Obersten Mouff,das Kloster der heiligen Engel, wobei der Oberst selbst,so wie auch der Adjutant=Major Breitenstein verwun-det wurde. Das erste Regiment besetzte nun dieses Klo-ster und da der große Brunnen durch hineingeworfeneLeichname verpestet war, so mußte jeder Trunk Wasser er-kämpft werden. Am 6. stürmte eine Kolonne Spanierauf St. Michel, welche der Oberst=Lieutenant von Kladtzurückwarf und wobei der Brigade⸗Adjutant Kapitain En-gels einen Arm verlor. Zwei Tage nachher nahm dieEinschließung von Gerona ihren Anfang; die Bergischen
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Erinnerungen aus den Feldzügen der bergischen Truppen in Spanien und Rußland
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